Nachwuchs im Fokus: Kunsthochschule Kassel ist auf Berlinale präsent

Doppeltes Bild: Einen Film von Adolf Winkelmann (links) hat Arianna Waldner Bingemer nachgedreht.

Kassel/Berlin. Das Filmemachen an hessischen Hochschulen findet zum neunten Mal auf der Fachmesse EFM der Berlinale ein Schaufenster zur Präsentation.

In der Reihe „Hessen Talents“ können auch jetzt wieder junge Filmschaffende ihre Werke zeigen. Unter 13 ausgewählten Arbeiten kommen diesmal fünf von der Kasseler Kunsthochschule.

Die Werke wurden aus Abschluss- und Semesterarbeiten zusammengestellt und unter Beratung von Fachleuten beim Hochschultag auf dem vergangenen Kasseler Dokumentarfilmfest ausgewählt, wie Anja Henningsmeyer mitteilt, Geschäftsführerin der hessischen Film- und Medienakademie. Die hFMA ist ein Netzwerk der hessischen Hochschulen, an denen man Film oder filmverwandte Fächer studieren kann.

Der Filmnachwuchs bekommt außer dem Vorführungstermin die Möglichkeit, am ganztägigen Empfang der Filmhochschulen teilzunehmen, wo die hFMA mit einem Infostand vertreten ist, die Studierenden werden über die Fachmesse EFM geführt und bekommt die Möglichkeit, bei Branchentreffs Kontakte zu knüpfen.

Die Filmauswahl aus Kassel:

„Last Chance Junction“ von Holger Jenss ist ein selbstreflexiver Fotoessay, in dem der Filmemacher von einer Ghanareise berichtet – und von nicht gelingenden Plänen, dort einen richtigen Film zu drehen.

Ein experimentelles Projekt ist „Altern“ von Joey Arand, die in vier Minuten einen pulsierenden Trip erschafft, vielleicht der Weg einer Vene, einer Lebensader, vielleicht der eines grauen Haars.

Gezeichnet: „Frankfurter Str. 99a“ von Evgenia Gostrer.

Der poetische Animationsfilm „Frankfurter Str. 99a“ von Evgenia Gostrer erzählt von der Begenung eines Müllmanns mit einer Katze.

Aufwachsen: Szene aus „Pink Cuts Pink“ von Alma Weber.

Zwischen Animation, Puppentrick und Realfilm bewegt sich die filmische Ich-Findung „Pink Cuts Pink“ von Alma Weber.

„Kassel 9.12.“ von Arianna Waldner Bingemer ist das experimentelle Projekt der jungen Künstlerin, einer Filmaufnahme von Adolf Winkelmann von 1967 aus der Kasseler City eine eigene, neue Aufnahme desselben Wegs gegenüberzustellen.

Einen Einblick ins Programm gibt es hier:

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