Fotografie und Malerei von Alice Schütte und Heinz Kaschte

Der Nenner: Natur

Den Augenblick einfangen: Gemälde einer sich brechenden Welle von Alice Schütte. Foto: nh

Kassel. Als mittlerweile 54. Ausstellung in der Reihe „agri cultura“ zeigt die Landwirtschaftliche Sozialversicherung Fotografien von Heinz Kaschte und Gemälde und Zeichnungen von Alice Schütte. „Faszination der Natur“ lautet das Motto der Doppelausstellung, und eine darüber hinausgehende Gemeinsamkeit auszumachen, fällt tatsächlich schwer.

Heinz Kaschte aus Hofheim am Taunus, Jahrgang 1937, fotografiert seit seiner Jugendzeit. Er hegt eine besondere Liebe zu Makroaufnahmen: Fotos einer Cosmeablüte, mal mit, mal ohne Biene, von Alpenküchenschelle und Pfauenauge, ergänzt durch Serien von Seerosen oder von einem abendlichen Teich mit Schilf und Enten. Die Aufnahmen offenbaren manch schönes Detail, bei den Bilderreihen wirkt die Wiederholung des jeweiligen Motivs allerdings nicht unbedingt zwingend.

Vor allem Acryl

Bei Alice Schütte aus Obertshausen bei Offenbach, die vor allem mit Acrylfarben malt, ist die in der Ausstellung präsentierte Bandbreite größer, dadurch wirkt die Zusammenstellung aber auch beliebiger. Zwischen Strand- und Gartenbilder mischen sich Stillleben, Stadtansichten, Aktdarstellungen und abstrakte Arbeiten. Es gehe ihr darum, „das Gesehene umzusetzen und eine Stimmung hineinzubringen“, ist zu lesen, die Bilder sollten mit dem „Betrachter etwas machen“.

Das mag bei manchem Betrachter und in einigen Beispielen gelingen, etwa bei dem breitformatigen Bild der sich brechenden Welle. Andere Arbeiten bewegen sich eher unentschlossen zwischen Stilisierung und genauer Wiedergabe des Augenblicks und verfehlen so beides.

Bis 29. Februar, Landwirtschaftliche Sozialversicherung Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, Luisenstraße 12, Mo - Fr, 9 -15 Uhr.

Von Fabian Fröhlich

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