Neue Groove Juice-CD: Lehrstunde in Sachen Swing

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Stylish wie die Musik: Das Cover von Jammin' the Swing

Kassel. Die renommierte Kasseler Jazz-Formation Groove Juice wandelt auf ihrer neuen CD "Jammin' the Swing" auf den Spuren von Duke Ellington und Cole Porter, glänzt aber auch mit Eigenkompositionen.

Es gibt drei Arten von Künstlern, die sich an das Nachspielen von bekannten Songs wagen: Einige wollen dem Vorbild eine Referenz erweisen. Andere glauben, man könne aus dem Original mehr herausholen. Und dann gibt es noch eine kleine Gruppe, die mit der Musik, die sie spielt aufgewachsen ist und gar nicht anders kann, als in die Fußstapfen der großen Meister zu treten. Zu letzteren gehört die Kasseler Formation Groove Juice, die mit den 15 Songs ihres neuen Albums „Jammin’ the Swing“ keinen anderen Schluss zulässt, als dass die sechs Musiker um Bandleader Urban Beyer mit der Musik von Louis Armstrong, Duke Ellington, Frank Sinatra oder Cole Porter aufgewachsen sein müssen.

Hier stimmt einfach alles: die Gruppendynamik, die Soli, die Bläsersätze, der Rhythmus. Die CD ist eine Lehrstunde in Sachen Swing, bei der sich die Eigenkompositionen -allen voran Jens Großmanns „Ekliptik“- nicht hinter den Klassikern verstecken brauchen. (wd)

Groove Juice: „Jammin’ the Swing“, MdvE-Verlag 
Groove Juice stellen ihre neue CD am Freitag, 23. September beim Kasseler Jazz-Fest im Institut für Musik der Universität Kassel, Mönchebergstr. 1, vor. Beginn: 20 Uhr,

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