„Im Atem der Zeit“: Musik für Orgel und mehr

Neue Konzertreihe in St. Elisabeth

Kassel. Die in der katholischen Kirche St. Elisabeth neu errichtete Bosch-Bornefeld-Orgel beflügelt das Konzertleben in dem Gotteshaus am Friedrichsplatz. „Im Atem der Zeit“ heißt eine neue Konzertreihe, die von den Kasseler Musikverlagen Merseburger, Pan und Furore zusammen mit der Elisabethgemeinde und dem Kasseler Kulturforum aufgelegt wird.

Zum Auftakt am 10. Juni wird der Organist und Musikforscher Martin Forciniti Orgelmusik jüdischer Komponisten bis zur Shoa spielen. Dazu liest Ilana Katz (Vorstand jüdische Gemeinde Kassel) aus dem Buch „Von Kassel nach Haifa: Die Geschichte des glücklichen Juden Hans Mosbacher“ von Eva Schulz-Jander.

Die Konzertreihe, die ihren Titel dem Erinnerungsband des Komponisten Ernst Krenek „Im Atem der Zeit“ entlehnt hat, soll nach den Worten von Verlegerin Renate Matthei sowohl hochkarätigen Musikern der Region als auch auswärtigen Gästen ein Konzertforum „im Herzen der Stadt“ bieten.

Geplant ist in diesem Jahr ein weiteres Konzert am 30. September, das der Organist Martin Forciniti zusammen mit der Saxofonistin Kerstin Röhn bestreiten wird.

Auftaktkonzert

„Im Atem der Zeit“

Mittwoch, 10. Juni, 20 Uhr. Eintritt frei.

Künftig sollen drei Konzerte pro Jahr angeboten werden, eines für Orgel solo, eines für Orgel plus ein anderes Instrument und eines für eine größere Besetzung. Ein Schwerpunkt soll auf zeitgenössischer Musik liegen. Aber auch ein Konzert in Erinnerung an den Arzt und Orgelpionier Albert Schweitzer und eine Aufführung von Musik Hans Jürgen Wenses nannte Forciniti als Beispiele für künftige Projekte.

Marcus Leitschuh von der Gemeinde St. Elisabeth und Regionalkantor Thomas Pieper begrüßten die neue Reihe: „Wir wünschen uns, dass die Bosch-Bornefeld-Orgel eine Orgel für die Gemeinde St. Elisabeth und darüber hinaus für die ganze Stadt Kassel wird.“ (w.f.)

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