„Das Erwachen der Macht“

Fünf Gründe, warum der neue Star-Wars-Film gut werden könnte

Konzentriert: Poe Dameron (Oscar Isaac) fliegt einen X-Wing-Sternenjäger. Fotos: Disney

Alter Look, jung trifft auf bekannt, eine nicht festgelegte Fortsetzung: Wir zeigen fünf Gründe auf, warum der neue Star-Wars-Film "Das Erwachen der Macht" gut werden könnte.

Es ist das erfolgreichste und popkulturell einflussreichste Filmprojekt aller Zeiten: Die „Star Wars“-Saga, das bisher sechs Filme umfassende Epos um die tapferen Jedi-Krieger und ihren Kampf gegen das Böse. 1976 von George Lucas ersonnen, erschien 2005 der letzte Film um den zwiespältigen Bösewicht Darth Vader. Nun wird die Geschichte fortgeführt. Fans aus mehreren Generationen analysieren jede Sekunde in den Trailern, um zu verstehen, wie es weitergeht, und zu prüfen, ob ihre Erwartungen erfüllt werden.

Die Spielzeug-Industrie läuft auf Hochtouren – „Star Wars“, das war stets auch ein gigantischer MerchandisingErfolg. Kleinere Kinder kennen vor allem die Figuren, kaum die Filme selbst. Doch der Mythos lebt selbst in einem Plastik-Lichtschwert. Fünf Gründe, warum der neue Film gut werden könnte.

1. ... weil der Look des Films die ikonischen Bilder der alten Tage aufgreift. 

Krieg der Sterne – das war nie ein kaltes High-Tech-Spektakel. Vor allem die drei frühen Filme zeigen eine Zukunftswelt, die abgewohnt und benutzt aussieht. Es gibt Rost, Verfall, Echtheit, sogar ein Raumschiff, das immer schlecht anspringt. Dieser Stil wurde viel kopiert, weil er so ein lebendiges Filmgefühl erzeugt und ist bei „Das Erwachen der Macht“ wieder präsent, vor allem bei den Szenen, die erneut auf einem Wüstenplaneten spielen. Charakteristisch für „Star Wars“ war immer der handgemachte Look, der tut, als käme er mit wenig Computertechnik aus.

2. ... weil die Geschichte freier weitergesponnen werden kann als bei einer Vorgeschichte, wo man oft verkrampft auf Anschlüsse achten muss. 

Bisher ist naturgemäß kaum etwas bekannt. Die Handlung spielt etwa 30 Jahre nach dem letzten Teil. Es gibt drei neue Helden. Die sind wohl erneut im Krieg. Regisseur J. J. Abrams möchte, wie er im US-TV sagte, als Botschaft vermitteln: „Da draußen ist jede Menge Hoffnung.“

3. ... weil das Produktionsteam das Geheimnis des Epos zutiefst versteht. 

Unterwegs auf dem Wüstenplaneten: Rey (Daisy Riley, im Vordergrund) mit dem kugelförmigen Roboter BB 8.

Allen voran Autor Lawrence Kasdan, der das Drehbuch für die Episode 5 schrieb, den unbestritten besten „Star-Wars“-Film der Reihe. Nicht nur, weil Vader in ihr den berühmtesten Satz der Saga sagt: „Luke, ich bin dein Vater“. Steven-Spielberg-Schüler Abrams weiß, wie man Herz in einen Blockbuster hinein- und zum Schlagen kriegt. Was heute in den Kommerzmaschinen der Superhelden-Movies und Teenie-Reißer selten ist. Das hat er mit dem Neustart von „Star Trek“ bewiesen.

4. ... weil die verehrten Figuren von einst zum jungen neuen Team dazukommen.

Wieder in ihrem Raumschiff, dem Millenniumfalken, unterwegs: Chewbacca (Peter Mayhew, links) und Han Solo (Harrison Ford).

Abrams/Kasdan haben wohl ein Wiedersehen mit den Geschwistern Luke (Mark Hamill, 64) und Leia (Carrie Fisher, 59), dem faszinierenden Schmuggler Han Solo (Harrison Ford, 73) sowie dessen Copiloten Chewbacca (Peter Mayhew, 71) vorgesehen. Dazu tritt ein junges, neues Heldentrio auf den Plan: Daisy Riley (23) ist Rey, die alte Raumschiffe ausschlachtet, John Boyega (23) spielt den Sturmtruppler Finn, Oscar Isaac (36) ist Poe, Pilot eines X-Wing-Sternenjägers.

5. ... weil der neue kugelige Roboter BB 8 sowas von liebenswert aussieht.

Zu den Personen

George Lucas (71, zweite Ehe, vier Kinder) aus Kalifornien schaffte seinen Durchbruch mit „THX 1138“ und schuf 1976 die erste „Star Wars“-Episode. Mit wenig Budget und ohne große Aussicht auf Ruhm. Er sicherte sich schon in seinem ersten Vertrag die Merchandising-Rechte – was sich als Goldgrube erwies. Vor drei Jahren verkaufte Lucas die Rechte an der Marke „Star Wars“ an den Disney-Konzern, der nun drei neue „Star Wars“-Filme realisieren will. J. J. Abrams (49, verheiratet, drei Kinder) aus New York ist Schüler von Steven Spielberg. Filmerfolge: „Super 8“, eine Hommage an „E.T.“, die aktuellen „Star Trek“-Filme und Serien wie „Alias“ und „Fringe“.

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