Neue Version des Märchenklassikers

Neues Aschenputtel: Viel Beifall für Stück der Albert-Schweitzer-Schule

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Wechselnde Rollen: Auch Antonia Truß als Cindy (links) und Isabel Beresch als Ashley überzeugten.

Kassel. „Ich glaube an ein Leben nach der Geburt“, spricht Aschenputtel alias Ashley zu ihrer Zwillingsschwester Cindy im Mutterleib und träumt hoffnungsvoll von einem Studium der Humanmedizin.

Cinderella alias Cindy hingegen blickt zaudernd in die Zukunft, und tatsächlich erwartet beide Schwestern ein unheilvolles Schicksal.

Die Mutter stirbt nach der Geburt, so will es die Erzählung der Brüder Grimm, die beiden Schwestern werden voneinander getrennt, so will es die Theater-AG der Albert-Schweitzer-Schule, die mit ihrer Version des Märchenklassikers einen neuen Blick auf die schicksalhafte Geschichte wirft.

Unter der Leitung von Monika Molinski präsentierten die 14 Schüler am Dienstagabend vor etwa 70 begeisterten Zuschauern eine überzeugende Aufführung. Das Stück „Gesichter der Aschenputtel“, das auch bei der Korbacher Theaterwoche gezeigt wurde, verbindet das Grimmsche Märchen von Aschenputtel mit der Erzählung „Das unglückselige Kind“ von Edward Gorey.

In wechselnder Besetzung schlüpften die Jugendlichen in die Rollen der Märchenfiguren. Zentrales Thema des Theaterstücks ist die Frage: Was ist eigentlich Glück und wie finde ich es? Im Märchen kommt das Glück als Belohnung für stillen Gehorsam. Aber wie ist es im realen Leben? Beide Schwestern erleben getrennt voneinander ein unterschiedliches Schicksal und am Ende steht die Frage: Was wäre, wenn alles anders gelaufen wäre?

Im Anschluss an das einstündige Stück hagelte es tosenden Beifall und die Theater-AG wurde mit Standing Ovations belohnt.

Es spielten: Isabel Beresch, Lea Bergmann, Jule Dahlhaus, Niklas Dahlhaus, Antonia Dahlmeier, Hussam Hamoud, Laura Heese, Lena Höster, Vanessa Joachim, Marie Neumann, Krisztina Stockhausen, Antonia Truß, Steffi Waldeck und Leonie Wiesemann.

Von Philine Proft

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