Neues von Taylor Swift, der derzeit beliebtesten US-Sängerin

Taylor Swift Foto: dapd

Viereinhalb Mio. Dollar sind für Taylor Swift eine übersichtliche Investition. 2011 hat die finanziell erfolgreichste Musikerin des Jahres laut „Forbes“-Magazin lässige 57 Millionen eingenommen. Die Summe scheint für eine Villa in Hyannis Port an der Atlantikküste auch angemessen.

In der Nachbarschaft hat der Kennedy-Clan ein Anwesen. Doofes Timing ist bloß, dass sich Taylor nach zartromantischen Monaten vom 18-jährigen Conor Kennedy getrennt haben soll.

Swift kaufte die Bude trotzdem, und wird, da muss man kein Hellseher sein, den kleinen Conor auf ihrem nächsten Album verewigen. „Wer sich mit mir einlässt“,teilte Swift jüngst mit, „unterschreibt praktisch die Einverständniserklärung dafür, dass ich ihm Lieder widme.“ Sie können, pardon, ein Lied davon singen, die versammelten Verflossenen. Die 22-Jährige, die in Nashville lebt und ihrem Debüt die hypererfolgreichen Alben „Fearless“ und „Speak Now“ folgen ließ, ist im Lieben wie im Trennen und Abrechnen emsig.

Amerikas Lieblingssängerin ist Swift trotzdem. „Red“ ist das erste Album seit Lady Gagas „Born this Way“, das in den USA in der Erscheinungswoche mehr als eine Million Mal gekauft wurde. Die Verehrung ist generationsübergreifend. Swift kleidet sich züchtig und konservativ-verspielt, vor allem: Sie behält die Kleidung an.

Musikalisch hat sich Swift weiter von ihren Countrywurzeln entfernt. Sie schreibt ihre Songs selbst, hat sich aber Hilfe geholt, so von den schwedischen Pop-Genies Max Martin und Shellback. „Trouble“ basiert auf einem sanften Breakbeat, während „We are never ever…“ mit seiner präzisen Poppigkeit von Katy Perry stammen könnte. Sehr schön ist „The Last Time“, eine Kollaboration mit Gary Lightbody von Snow Patrol. Über ihren Duettpartner Ed Sheeran im flotten „Everything has changed“ äußerst sich Taylor so euphorisch, dass man glauben könnte, das in zuckriger Romantik getränkte Neuanfangslied „Begin Again“ handele von ihr und Ed. Aber so schnell liebt wahrscheinlich nicht mal Miss Swift.

Taylor Swift: „Red“ (Universal)

Von Steffen Rüth

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