Neu im Kino: „Duell der Magier“

Blake (Nicolas Cage, links) gibt Dave (Jay Baruchel) Zauberunterricht. Foto: tx

Jon Turteltaubs „Duell der Magier“ greift in die Geldbörsen der Harry-Potter-Gemeinde. Der Film ist keine fünf Minuten alt, da schießen grelle Blitze über die Leinwand, materialisieren sich zwischen Rauchschwaden und millionenfachem Insektengekrabbel Zauberer vergangener Jahrhunderte.

Zwischen dröhnenden Effektorgien wird mühsam die Geschichte erklärt, die sich wie eine besonders schlecht geschriebene Gebrauchsanweisung eines Fantasy-Spiels anhört. Der schmalbrüstige Jay Baruchel spielt den scheuen Physikstudenten Dave, der aus schwer nachvollziehbaren Gründen von Zauberer Balthasar Blake (Nicolas Cage) zum Weltenretter berufen wird. Die Gefahr lauert in einer Matrjoschka-Puppe. Mit jeder Hohlfigur, die geöffnet wird, fegt ein immer fürchterlicherer Magier über die Leinwand.

„Duell der Magier“ wirft seine zusammengeborgten Zutaten in einen Mixer und wirbelt sie 111 Filmminuten durcheinander. Spannung und Magie sind Feinheiten, für die sich Kracher-Produzent Jerry Bruckenheimer nicht interessiert.

Genre: Fantasydrama

Altersfreigabe: ab 12

Wertung: !::::

Von Martin Schwickert

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