Nofretete ist umgezogen

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Nofretete ist ins Neue Museum in Berlin gezogen.

Berlin - Die weltberühmte Nofretete ist umgezogen. Unter äußerster Vorsicht und unter Aufsicht der Direktorin des Ägyptischen Museums wurde die antike Büste vom Alten in das Neue Museum in Berlin getragen.

Das Neue Museum ist das endgültige Domizil der Büste, wie die Staatlichen Museen zu Berlin am Montag in Berlin mitteilten. Nach Wiedereröffnung des Neuen Museums am 17. Oktober kann sie dort im Nordkuppelsaal besichtigt werden. Die Skulptur ist rund 3.300 Jahre alt. Sie war lange im Ägyptischen Museum in Berlin ausgestellt gewesen.

1913/1914 war die Büste aber schon einmal zusammen mit anderen Ausgrabungsstücken aus Ägypten im Neuen Museum auf der Museumsinsel gezeigt worden. Dorthin kehrte sie jetzt zurück. Das antike Stück war 1912 in Achet-Aton in der Nähe der heutigen Stadt Amarna in einer Künstlerwerkstatt ausgegraben worden. Während der Regierungszeit von Echnaton und Nofretete im 14. Jahrhundert vor Christus war dies die Hauptstadt Ägyptens.

Die Funde aus dem Grabungswinter 1912/1913 wurden aufgeteilt und die Nofretete deutschen Teilnehmern zugesprochen, wie die Museen weiter mitteilten. Der Berliner Kaufmann James Simon hatte die Grabung finanziert, deshalb gingen auch alle Objekte aus der Fundteilung in seinen Besitz über. Er ließ Kopien der wichtigsten Stücke anfertigen, um diese in seinem Haus aufzustellen. Die Originale überließ er den Museen.

AP

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