Popstar Britney Spears meldet sich nach vielen Skandalen mit wildem Sound zurück

Oops, sie ist wieder da

Scheidung, Gewalt und Drogen: Damit machte Britney Spears zuletzt oft Schlagzeilen. Jetzt zählt für die 29-Jährige wieder die Musik - und die ist gar nicht schlecht. Foto:  St Nicholas / nh

Wird sie wieder ganz oben sein? Oder wieder ganz unten? Mit ihrem neuen Album „Femme Fatale“ will Britney Spears nach zahlreichen Rückschlägen endlich wieder an alte Erfolge anknüpfen. Die ersten Kritiken sind sehr positiv, interessanter als die Musik ist jedoch die Geschichte der 29-Jährigen aus Mississippi, der beruflich am Anfang alles gelang.

Bereits als Kind stand sie für Werbung vor der Kamera, avancierte als Moderatorin des „New Mickey Mouse Club“ in den USA landesweit zum TV-Liebling und startete ihre fulminante Musikkarriere, mit der sie zum weltweiten Teenie-Idol der Neunziger- und Nullerjahre aufstieg. Mit mehr als 146 Millionen verkauften Tonträgern, Alben wie „Oops!… I Did It Again“ und einem Stern auf dem „Walk of Fame“ wurde sie zur Popprinzessin, was durch den Zungenkuss mit Königin Madonna besiegelt wurde.

Doch parallel dazu begann die private Talfahrt mit immer neuen Karrierebremsen: Männer, Gewalt und Drogen. Insbesondere die Scheidung von Tänzer Kevin Federline, der anschließende Rechtsstreit um das Sorgerecht für die zwei Söhne, immer neue Suchteskapaden, Entzugsaufenthalte und die Entmündigung lenkten in den vergangenen Jahren von ihren musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten ab.

Mittlerweile wacht Britneys Vater über die Millionen, und sie darf ihre Kinder wieder sehen. Nach verschiedenen Liaisons ist sie mit Agent Jason Trawick zusammen und bemühte sich mit hochkarätigen Produzenten wie Dr. Luke und Max Martin um das neue Album. Wenngleich die ersten Videos eher herkömmliche Mainstream-Ware sind und nicht mit denen Lady Gagas mithalten können, sieht es doch nach einem Wiederaufstieg aus. Einige vergleichen „Femme Fatale“ bereits mit Spears’ großem Erfolg „Blackout“ aus dem Jahr 2007. (dpa)

Von Benedikt S. Scheper

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