Embryo und Gunter Hampel überzeugten beim Free-Flow-Festival bei Salzmanns

Passt in keine Schublade

Free-Flow-Festival: Die deutsche Krautrockband Embryo mit Marja Burchard. Foto:  Malmus

Kassel. Die Münchener Band Embryo gehört zu den wenigen Formationen, die sich nicht einer bestimmten Musikrichtung zuordnen lassen wollen. Mal blitzen Elemente afrikanischer oder sogar orientalischer Musik auf, dann plötzlich Rock oder Jazz.

Generell gestalteten sich Zuordnungen jeder Art beim Free-Flow-Festival am Wochenende in der gut besuchten Salzmann Factory äußerst schwierig. Geboten wurde dem Publikum neben zwei offenen Bühnen ein kleiner Flohmarkt und mehreren Bands.

Besonders bei dem dynamischen Schlagzeugspiel von Marja Burchard und den tollen Basslinien von Jens Pollheide blieb kaum ein Zuhörer ruhig stehen. Trotz der teilweise abstrakten und turbulenten Soli ihrer Kollegen sorgten diese beiden Bandmitglieder dafür, dass die Musik nie ihren beeindruckenden Groove verlor. Kein Wunder also, dass das begeisterte Publikum Bandleader Christian Burchard (Vibrafon), Marja Burchard (Drums), Carlo Mascolo (Posaune), Art Zen Wehmeyer (Gitarre), Ulli Faust (Percussion), Edgar Türk (Gitarre), Mike Quantius (Gesang) und Jens Pollheide (Bass) feierte.

Nicht weniger Applaus erhielt die letzte Band, die Gunter Hampel Musik, Tanz und Improvisation-Company. Stürmisch brausten Bandleader Gunter Hampel (Bassklarinette und Vibrafon) und Tenorsaxofonist Johannes Schleiermacher durch ihre nervösen und komplexen Skalen. Angenehm, dass die Musik des Quartetts auch einige weniger komplexe Passagen bot. Tosender Beifall.

Von Sebastian Krämer

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