Die perfekte Illusion: Mark Gillespie’s Kings Of Floyd

Eine perfekte Kopie von Pink-Floyd-Sänger David Gilmour: Mark Gilllespie im Musiktheater. Foto: Zgoll

Kassel. Sie gehörten zu den ersten Rockbands, die einen Synthesizer als zentrales Instrument einsetzten, und ihre Titel dehnten sie nicht selten auf über zehn Minuten aus: Die Psychedelic-Rock-Formation Pink Floyd, gegründet 1965, zählte mit Alben wie „The Dark Side Of The Moon“, „Wish You Were Here“ und „The Wall“ in den 70er- Jahren zu den Superstars. Heute sorgt der britische Sänger und Gitarrist Mark Gillespie mit seiner Hommage an Pink Floyd für gut besuchte Hallen.

Am Sonntag gastierte er mit den Kings Of Floyd im Musiktheater. Gillespies Formation liefere die perfekte Illusion, war zu lesen. Nur knapp 250 Besucher wollten sich davon überzeugen. Doch sie waren begeistert. Gillespie hat für sein Projekt großartige Musiker gefunden: Den Bassisten Bernd Renn, den Schlagzeuger Berni Bovens, den umwerfend spielenden Gitarristen Maurus Fischer, den Keyboarder Jürgen Magdziak, den Saxofonisten Bernd Winterschladen und die Sängerin Lucy Wende, die besonders bei „The Great Gig In The Sky“ in den höchsten Stimmetagen glänzte.

Schon der Auftakt war vielversprechend: Nebelschwaden, ein sphärisch gleitender Soundteppich. „Shine On You Crazy Diamond“. Beifall schon nach wenigen Sekunden. Und die Stimme? Mark Gillespie erinnert wirklich sehr an das Original, an David Gilmour. Als nächstes Stück „Money“. Bis heute gern benutzt als Untermalung, wenn es um Wohlstand geht.

Dann der erste Höhepunkt des Abends: „Wish You Were Here“. Umgarnt von Scheinwerfer-Lichtstraßen und grandiosen Videosequenzen von Frank Stienen. Sound, Show, Musik, Stimme - die perfekte Illusion. Das galt auch für Gillespies Interpretation weiterer Pink-Floyd-Klassiker. Lauter Jubel und als Zugabe: „Another Brick In The Wall“.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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