Petterssons Weihnachtsbesuch: Kinderstück im Theater im Centrum

Bekommen Hilfe: Findus (Inga Jamry, links) und Pettersson (Claudius Freyer) sorgen sich um ihr Weihnachtsfest. Foto: Zgoll

Kassel. Jeder kennt das: Weihnachten steht vor der Tür und es gibt noch Berge von Dingen zu erledigen, damit das Fest der Liebe ein Erfolg wird.

Geschenke kaufen, einen Baum besorgen, Essen zubereiten – und so haben auch der alte Pettersson und sein kleiner Kater Findus im Stück „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“, das noch bis zum 21. Dezember im tic (Theater im Centrum) in Kassel aufgeführt wird, einen Tag vor Weihnachten alle Hände voll zu tun.

Doch dann verstaucht sich Pettersson (Claudius Freyer) den Fuß – wie sollen die beiden jetzt zu einem Weihnachtsbaum kommen? Und wie zu Stockfisch und Pfefferkuchen, die Findus (Inga Jamry) doch so gern mag?

Es soll nicht zu viel verraten sein, wenn man sagt, dass die beiden ungewöhnlichen Besuch bekommen, der dem Publikum Lachtränen in die Augen treibt. Denn Schauspieler Klaus Beyer kommt gleich dreimal in verschiedenen Rollen auf die Bühne und wechselt vom verplanten Nachbar Alex zur alten Dame Anna, die für Petterssons verstauchten Fuß schwarzsieht und eine düstere Prognose nach der anderen stellt. Aber wenigstens hat sie Weihnachtswurst für die beiden dabei.

Das alles passiert im Stück von Regisseur Markus Exner auf der liebevoll gestalteten Bühne (Oliver Doerr), wo von den hellgrün gestrichenen Wänden und der abgenutzten Kaffeekanne über den karierten Schaukelstuhl alles stimmt. Wer das Zuhause von Pettersson und Findus aus der Fernsehserie kennt, wird hier nicht enttäuscht.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Inga Jamry, die den quirligen Findus so toll spielt, wie es nur möglich ist, wenn man einen Kater darstellt. Sie kugelt sich auf dem Boden, schlägt Purzelbäume und verzieht das Gesicht beim Ausblick auf Mohrrüben als Weihnachtsessen. Sie singt und tanzt in dem musikreichen Weihnachtsstück, oft zusammen mit dem ebenfalls toll gespielten Pettersson. Die Liedtexte schrieb Michael Fajgel, die Komposition stammt von Udo Krüger. Dem Publikum hat’s auf jeden Fall gefallen. Die Kleinen staunten und kreischten und auch die Eltern hatten ihren Spaß.

Vorlage für das Stück ist die Fernsehserie „Pettersson und Findus“, die auf den Büchern von Sven Nordqvist basiert.  Karten sind beim tic und im Internet auf www.theaterimcentrum.de erhältlich.

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