Pinakothek der Moderne kauft fast 300 Beuys-Werke

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Joseph Beuys (1921-1986) erscheint auf einem Bildschirm in der Ausstellung "Beuys. Die Revolution sind wir" im "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" in Berlin.

München - Die Pinakothek der Moderne in München hat knapp 300 Werke von Joseph Beuys erworben.

“Der bereits bestehende Beuys-Schwerpunkt der Pinakothek der Moderne erfährt durch diese Erwerbung einen Quantensprung“, teilte das Museum am Freitag mit. Einige der 280 Multiples - in Serie hergestellte Objekte - seien bisher noch nie öffentlich zu sehen gewesen. Außerdem kommen zehn Originale dazu. Die Münchner Beuys-Sammlung werde damit zu einer der bedeutendsten in Deutschland.

Die 280 Multiples sind zwischen 1965 und 1986 entstanden und sollen einen Einblick in die “vielschichtigen Ideen des Künstlers“ geben. Die Originale wie etwa die Wandarbeit “7 Evolutionäre Schwellen“ aus dem Jahr 1985 waren als Leihgaben bereits in der Pinakothek ausgestellt. Jetzt gehen sie in den Bestand der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen über. “Durch diesen Glücksfall wird die Pinakothek der Moderne dauerhaft zu einem Zentrum für die Begegnung mit der Kunst von Joseph Beuys“, hieß es in der Mitteilung.

Offiziell vorgestellt werden die Werke am 9. September. Der Erwerb der Multiples sei möglich geworden durch eine private Stiftung, die nicht genannt werden wolle. Die Originale stammen aus der Sammlung Bernd und Verena Klüser.

dpa

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