Polka-Pop mit Trinkpausen: „Der Familie Popolski“ gefeiert

Da geht die Polka ab: Spaß mit der Familie Popolski. Foto: Fischer

Kassel. „Wenn der Familie Popolski in eine alte historische Festzelt wie das Musiktheater spielt, werden der Gäste natürlich zuerst mit einer Lokalrunde Vudka (Wodka) begrüßt und anschließend landen der Gläser im hohen Bogen auf der Köpfe der Nachbarn!“

Beim Auftritt der berüchtigten neunköpfigen pseudo-polnischen Familie Popolski am Sonntagabend blieben kein Auge und keine Kehle trocken, denn es gab kistenweise Vudka, Spaß, gut gemachten Polka-Pop und gewerkschaftlich vorgeschriebene Trinkpausen. „Meine Gute, haben wir gekippt!“

Vor Beginn der Liveshow klärte ein alter polnischer Dokumentarfilm über die Ursprünge der Familie Popolski auf, und dann hieß es: Get the Polka started! Es gab reichlich Mitsing-, Tanz- und Schunkelspiele für das feierfreudige Publikum mit der heißen Kusinetschka (Cousine) Dorota („Lass uns der Kontonummern tauschen!“), mit Marek, dem mehrmaligen polnischen Meister im einhändigen Akkordeonspiel, mit Mirek an der dreihalsigen Stratocastri und Bassist Janusz, der „trubste Tasse von der ganze Familie“. Der hatte mit einer Heavy-Metal-Version von „Cheri, cheri Lady“ im sechsten Anlauf endlich die Polkaprüfung des Püv (Polka-Überwachungsverein) bestanden. Die eineiigen Zwillinge Henjek und Stenjek, die „Dobrze Horns“, überzeugten am Gebläse. Alles im Griff hatte Familienoberhaupt Pavel an der Schießbude.

Bogdan der Baumeister wurde mit seinem Bohrhammer nach fünf Jahren „aus der Keller auf der Scheiße-Buhne“ geholt. Der Familie Popolski sind auch Meisterwerke wie „Don’t sorry, be happy“, die „3-Zloty-Oper“ und der Filmhit „Apolkalypse now“ zu verdanken. Nach zwei Stunden erklatschten sich die begeisterten 450 Zuschauer noch zwei Zugaben.

Von Wolfgang Wollek

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