Neu im Kino: Ben Afflecks „The Town“

Räuber verliebt sich in Bankangestellte

Talentiert: Ben Affleck als Bankräuber Doug. Foto:  Warner

Auf der Halbinsel Charlestown wurde 1775 eine der wichtigsten Schlachten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges geschlagen. Das „Bunker Hill Monument“ bei Boston zeugt von dem verlustreichen Kampf. Das geschichtsträchtige Terrain ist heute eine kriminelle Hochburg. 300 Bank- und Geldtransporterüberfälle im Jahr sollen hier ihren Anfang gefunden haben. Der Bankraub wird als Handwerk kultiviert, das von einer Generation auf die nächste weitergegeben wird.

Auch Doug MacRay (Ben Affleck) ist in die kriminellen Fußstapfen seines Vaters getreten. Als er eine Bank überfällt, nimmt der Komplize eine Geisel. Claire (Rebecca Hall) wird zwar unversehrt freigelassen, aber da die junge Frau in Charlestown wohnt, befürchten die Bankräuber, erkannt zu werden. Dough soll herausfinden, was die Bankangestellte weiß. Aber die beiden verlieben sich.

Nach seinem Regiedebüt „Gone Baby Gone“ legt Ben Affleck mit „The Town“ einen stimmungsvollen Genrefilm vor, der die Atmosphäre des klassischen Film noir mit den Ansprüchen des modernen Action-Kinos verbindet.

Auch wenn die Liebe zur unschuldigen Bankangestellten allzu kontrastreich den Verpflichtungen krimineller Männerfreundschaften gegenübergestellt wird, überzeugt „The Town“ durch die differenzierten Figuren.

Genre: Action

Altersfreigabe: ab 16

Wertung: !!!::

Von Martin Schwickert

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