Die Coverband „The Beatles Tribute Sensation“ ließ in Lohfelden die Musik der vier Pilzköpfe wieder aufleben

Reise in die Kofferradio-Zeit

Musikmachen wie Paul, George, Ringo und John: Die „Beatles Tribute Sensation“ beim Auftritt in Lohfelden. Foto: Fischer

Lohfelden. Als im Februar 1964 vier junge Musiker aus Liverpool unter dem Namen „The Beatles“ in der legendären amerikanischen Ed-Sullivan-Show auftraten und Stücke wie „She loves You“ oder „I want to hold your hand“ spielten, da schauten 73 Millionen Amerikaner zu, und die Kriminalitätsrate sank während der Sendezeit fast auf den Nullpunkt, weil auch die Unterwelt sich vor den Bildschirmen versammelt hatte.

Eine schöne Geschichte. Wie viel davon wahr ist, sei dahingestellt. Sie passt jedenfalls zum Phänomen „Beatles“. Vor 50 Jahren starteten die „Fab Four“ ihren musikalischen Siegeszug. Bis heute hat ihre Musik eine globale Fangemeinde.

„50 Jahre The Beatles - Happy Birthday“, heißt die Show, mit der die international besetzte Cover-Band „The Beatles Tribute Sensation“ ihre Idole feiert – am Samstag im Bürgerhaus in Lohfelden vor knapp 500 Besuchern. Es war eine großartige Show. Dass die angekündigten Filmausschnitte aus alten deutschen Wochenschauen fehlten, störte niemanden.

Die Show glänzte mit einer chronologischen Hitreise durch die Ohrwürmer der Pilzköpfe und entzückte die Besucher durch ihren nostalgischen Charme und ein hohes Maß an Authentizität. Mit original Vox-Verstärkern, Rickenbacker-Gitarren und einem Ludwig-Schlagzeug gelang den Tribute-Musikern ein perfekter Zeitsprung in die Vergangenheit des Kofferradio-Sounds.

Dieser ungekünstelte Steckdosen-Gitarrensound, klirrende Soli, scheppernde Akkorde, dazu diese so pur und trocken in die Mikros katapultierten Refrains - so muss es vor Jahrzehnten geklungen haben, als sich die Fans bei „A Hard Days Night oder „She loves you -Yeah, Yeah, Yeah“ ihre Begeisterung aus der Seele schrien.

Doch damit nicht genug. Nicht nur die Stimmen glichen den Originalen, sondern auch die Anzüge bis hin zu den bunten Sgt.-Pepper-Kostümen.

Der Rest war Schwelgen, Klatschen, Mitsingen. Als Zugaben gab’s „Yesterday“, „Hey Jude“ und „Yellow Submarine“ - vom noch längst nicht müden Publikum wie aus einer Kehle mitgesungen.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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