Johannes Strate stellte sein Soloalbum „Die Zeichen stehen auf Sturm“ im K19 vor

Ein Revolverheld auf einsamen Pfaden

Präsentiert erstes Soloalbum: Revolverheld-Frontmann Johannes Strate. Foto: Schachtschneider

Kassel. Es sind leise, nachdenkliche Töne, die der Frontmann der Band Revolverheld jetzt anschlägt: Johannes Strate veröffentlichte sein erstes Soloalbum und verzichtet auf laute Rockklänge, harte Gitarrenriffs und dröhnende Schlagzeugrhythmen. Auf seiner Platte „Die Zeichen stehen auf Sturm“ sind ruhige Gitarrenklänge, Posaunen und Streicher zu hören. Nachdenkliche Texte, die aus seinem Herzen sprechen, machen die Platte aus. Der 31-Jährige singt von der Suche nach sich selbst, von Liebeskummer, Trennungsschmerz, aber auch von der ersten Verliebtheit.

Die Songs sind in den vergangenen sieben Jahren entstanden. „Durch das Album bin ich schon etwas zur Ruhe gekommen“, berichtet Strate im Interview mit unserer Zeitung. Ob er Angst davor hatte, mit der CD so viel Gefühl von sich preiszugeben, darauf hatte der smarte Sänger eine klare Antwort: „Wir Musiker sind alle Exhibitionisten“, sagte er. Dass er damit angreifbar werde, nehme er in Kauf.

Im K19 stellte der Sänger sein Album vor rund hundert, meist weiblichen, Gästen vor. Dazu hatte der Radiosender youfm im Rahmen der „Vorhörung“ eingeladen. Die Veranstaltung des Radiosenders bringt Musiker an hessische Hochschulen. Gemeinsam mit dem Asta der Uni Kassel hatte youfm Karten verlost. Die Gäste hatten die Möglichkeit, dem Sänger Fragen zu seinem Album und seinem Leben zu stellen, gaben ihm aber auch Feedback. „Ich finde die Musik von dir allein viel schöner als mit der Band“, schwärmte eine Besucherin.

Von Jessica Bassing

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