Star-Regisseur Ridley Scott wird 75

Wenn Ungeheuer aus Filmen in einer Grusel-Meisterschaft antreten würden, stünde seine Kreatur auf einem der vorderen Plätze: das „Alien“. Mit dem gleichnamigen Film hat Ridley Scott Filmgeschichte geschrieben. Heute wird er 75 Jahre alt - und ist immer noch im Geschäft.

Nach Arbeiten für die Werbebranche gelang dem Briten aus South Shields 1979 der Durchbruch. Und er schaffte etwas, das nur wenigen Filmemachern gelingt: Er pflanzte Generationen von Kinobesuchern Filmbilder in die Köpfe, die so intensiv - und eklig - waren, dass man sie nicht mehr entfernen konnte.  

Natürlich passt das genau zu dem außerirdischen Monster, das da auftauchte: Das Alien legt mit einer Art Rüssel durch den Mund des Opfers ein Ei in dessen Körper ab - der Monsternachwuchs sprengt dann später die Brust des menschlichen Wirtskörpers. Die Mischung aus sexuellen, biologischen und Science-Fiction-Komponenten war einmalig und festigte den Erfolg des Films, der später fortgesetzt wurde. Erst vor kurzem griff Ridley Scott selbst den Stoff wieder auf, in „Prometheus“. 1982 folgte ein weiterer Ridley-Scott-Film, der zum Klassiker wurde. In „Blade Runner“ spielt Harrison Ford einen Kopfgeldjäger. Der Film lebt - wie „Alien“ - auch von seinem außergewöhnlichen Szenenbild, einer düsteren Zukunft.  

Weitere Filmerfolge sind „Thelma und Louise“ (1992), „Gladiator“ (2000)„Black Hawk Down“ (2001), und „Robin Hood“ (2010). Der von der Queen geadelte Regisseur war zweimal verheiratet und hat drei Kinder. Er war dreimal für den Oscar nominiert. Derzeit arbeitet er unter anderem an einem Film zum Monopoly-Spiel. (fra)

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