Hohe Auszeichnung des Landes

Erster Hessische Verlagspreis geht nach Kassel

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Leiterin: Rita Fürstenau von Rotopol.

Kassel. Der erste Hessische Verlagspreis geht nach Kassel. Kunstminister Boris Rhein zeichnet den Verlag Rotopol aus, der 2007 gegründet wurde, und sich auf grafisches Erzählen spezialisiert hat.

Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. 5000 Euro und einen Nachwuchspreis erhält der Büchner-Verlag in Marburg. Das Land Hessen hat mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Preis zum ersten Mal ausgelobt. Bewerben konnten sich unabhängige Verlage mit Firmensitz in Hessen, deren jährlicher Umsatz unter zwei Millionen Euro liegt.

In der Jurybegründung heißt es über den Verlag Rotopol, deren Leiterin Rita Fürstenau schonmal ein Google-Doodle geschaffen hat: „Sein ungewöhnliches Geschäftsmodell kreist um die Werkstatt und Ladengalerie des Verlags, setzt auf eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Autoren und sucht die Nähe zum Kunden. Dieser Verlag will neue Wege gehen und überraschen. Es gelingt ihm: Seine Titel sind eine Liebeserklärung an das, was die Künste und die Buchbranche können.“ 

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