Die Indie-Rock-Bands Eletrofan und Tusq im A.R.M.

Rocken für die Braut

Sorgte für Stimmung: Tusq-Frontmann Uli Breitbach. Foto:  Zgoll

Kassel. „Geilster Club, super Party, alles 1A! Erster Junggesellinnen-Abschied auf einem Tusq-Konzert.“ Diese netten Sätze hat die Band Tusq auf ihre Homepage gestellt - als Fazit der Ereignisse, die sich am Freitagabend im Kasseler A.R.M. abspielten.

70 Hör- und Tanzlustige waren zu den Musikern aus Hamburg und Berlin gekommen. Bevor die gegen 23 Uhr loslegten, waren brasilianische Gäste am Ball: das Quartett Eletrofan um den impulsiv-bärigen Sänger und Keyboarder William Albino. Die Brasilianer mischten gekonnt druckvollen Rock mit Inbrunst und sphärischen Klangeffekten - und durften sich über viel Zustimmung freuen.

Noch ausgefeilter klangen die Tusq-Musiker Uli Breitbach (Gesang, Keyboards, Akkordeon), Timo Sauer (Gitarre), Florian Gelling (Bass) und Holger Lüken (Drums). Serviert wurde Indie-Rock mit verträumten Melodien und einem effektvoll-halligen Sound, der an Vorbilder aus den 80er-Jahren denken ließ.

Im Gepäck hatte die 2009 gegründete Band (deren Name auf die Platte „Tusk“ der Gruppe Fleetwood Mac anspielt) auch Songs vom jüngsten Album „Hailuoto“, das sie auf der gleichnamigen abgeschiedenen finnischen Insel aufgenommen hat. Eigenbrötlerisch kam die Musik dennoch nicht daher. Im Tempo zwischen schnell und mittel war sie sehr partytauglich, was Frontmann Uli Breitbach charmant weiter anheizte. „Kommt näher, ich möchte Kassel spüren!“, meinte er und hüpfte später zu der Ober-Junggesellin und künftigen Braut in die erste Reihe hinunter. Wie gesagt: alles 1A.

Von Georg Pepl

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