Ein Rocker räumt auf: Kino-Action mit „Ghost Rider“

Leicht entflammbar: Nicolas Cage als „Ghost Rider“ Johnny Blaze. Foto:  dapd

Wer hätte vermutet, dass der Teufel ein solcher Dreckskerl sein kann. Um seinen Vater zu retten, hat der junge Johnny Blaze (Nicolas Cage) einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, ohne sich hinreichend über Risiken und Nebenwirkungen informiert zu haben.

Der alte Herr hat trotzdem das Zeitliche gesegnet und Johnnys Allerwertester gehört seither dem Gehörnten. Im ersten „Ghost Rider“-Film verwandelte sich Johnny, tollkühner Show-Stuntman, regelmäßig in ein leicht entflammbares Rocker-Skelett, das seine bösen Kräfte dazu nutzte, die Straßen von Unrat in Menschengestalt zu befreien.

Den Trailer zum Film finden Sie hier.

Nun ersucht Mönch Moreau (Idris Elba) in Sachen Weltenrettung um die Unterstützung des Riders. Eine Frau namens Nadya (Violante Placido) hat vor zehn Jahren ihren Sohn Danny (Fergus Riordan) zur Welt gebracht. Dabei hat der Teufel selbst als Erzeuger fungiert. Nun naht die Erntezeit und Mutter, Kind und Weltfrieden schweben in höchster Gefahr. Sollte Johnny alias Ghost Rider zur Rettung des Kindes beitragen, wird man den Fluch von ihm nehmen. Und schon gibt der Rider Gas.

Mit Filmen wie „Crank“ und „Gamer“ hat das Regie-Duo Mark Neveldine und Brian Taylor deutlich gemacht, dass sublimer Witz und feine Charakterzeichnung nicht ganz oben auf seiner Agenda stehen. Cool soll sein, was sich auf der Leinwand abspielt. Zuschauer, deren Ansprüche an gute Unterhaltung sich genau damit decken, werden entzückt sein.

Dass sich der Film zu keiner Sekunde ernst nimmt, ist seine Legitimation. „Ghost Rider: Spirit Of Vengeance“ ist laut, aggressiv, überdreht und pfeift auf jede Logik. Das ist kurzweilig und in seiner Konsequenz entwaffnend ehrlich.

Genre: Action

Altersfreigabe: ab 12

Wertung: drei von fünf Sternen

Von André Wesche

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