Die Bands Mayburn, Heising und Spit traten mit viel Euphorie im K19 auf

Ein rockiger Dreiklang

Kreative Jungs, gemeinsam auf Tour: Die Band Heising aus Mannheim mit (von links) Jan Listing, Matthias Heising, dahinter Alexander Langner und Stefan Wandel, daneben sitzen die Musiker von Spit mit (von links) David Saad Fahim (Schlagzeug), Tim Opfermann (Gitarre), Timo Riepel (Bass), Andreas Pospiech (Gitarre) und Patrick Saad Fahim (Sänger). Foto: Malmus

KASSEL. „Vielen, vielen Dank, dass ihr mit uns gefeiert habt“, freute sich Sänger Patrick Saad Fahim von der Kasseler Alternative-Rock-Formation Spit gegen Ende des langen Abends im K19. Beste Stimmung herrschte dort am Samstag bei 180 Fans. Es war das rauschende Finale der Tour, die Spit gemeinsam mit der Band Heising bis nach Österreich geführt hatte.

Von dort hatten sie auch die erste Gruppe des Dreierkonzerts mitgebracht: die Wiener Powerrocker Mayburn um Sänger Peter Janda. Die eroberten bei ihrem Debüt in deutschen Landen die Leute im Handstreich. Wild blinkten die Lichter, und das Publikum tanzte und hüpfte zu einer musikalischen Melange aus knüppelharter Dresche und hymnischen Melodien.

Immer wieder forderte Sänger Janda zum Mitsingen auf, was prima klappte. Auch ganz allerliebst: Lead-Gitarrist Vlastimir Dimitrijevic zitierte ein paar Takte aus „Für Elise“. Wien ist halt eine alte Musikstadt.

Charmantes Quartett

Rock mit knackigen deutschen Texten spielte dann die aus Eschwege stammende und mittlerweile in Mannheim ansässige Band Heising. Das sehr gut aufgestellte Quartett um Frontmann Matze Heising klang kompakt, hatte zugespitzte Laut-leise-Kontraste drauf und hielt sich an die charmant-großmäulige Selbstbeschreibung auf seiner Homepage: Da wurden Riffs aus der „Hüfte geballert, die fetter sind als deine Mutter, Bitch!“.

Zum Ausklang dann das bejubelte Heimspiel von Spit mit den Brüdern Patrick (Gesang) und David Saad Fahim (Schlagzeug) sowie Tim Opfermann, Andreas Pospiech (Gitarren) und Timo Riepel (Bass). Mit starker Stimme und atmosphärischer Gitarrenarbeit war dies der dritte Ton in einem dreieinhalbstündigen Rock-Dreiklang. Auf der Bühne und im Saal gab’s pure Euphorie.

Von Georg Pepl

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