Konzert mit Rock und Jazz in der Heinrich-Schütz-Schule Kassel 

Satter Klang: Die Bigband mit Mitgliedern der Heinrich-Schütz- und Jacob-Grimm-Schule beim Schulkonzert der HSS. Foto:  Malmus

Kassel. Viel geboten wurde bei dem langen Konzert „Jazz ‘n’ More“ der Heinrich-Schütz-Schule und der Jacob-Grimm-Schule. Dabei traf die Devise ins Schwarze, was in der gut besuchten Aula der HSS schon die zweite Gruppe klarmachte. Und zwar mit einer mehr rockigen als jazzigen Lautstärke.

Ein brodelndes Funk-Rock-Gebräu servierten David Pöll (E-Gitarre), Till Günter (E-Bass) und Clemens Heitmann (Schlagzeug). Das war hip wie die Hosen des Trios und der Bandname Vertilgers. Es hatte den Charme jugendlicher Wildheit und überzeugte auch in der Kreativität, weil es sich um eigene Kompositionen handelte. Temperierter ging es davor und danach zu. Souverän eröffnete die Bläsergruppe des Jahrgangs 6 unter der Leitung von Barbara Kühnen das Konzert, unter anderem mit dem „Forte and Piano Song“ des niederländischen Komponisten Jan de Haan.

Seit diesem Schuljahr besteht die Mini Big Band, die eine Lücke im schulmusikalischen Angebot schließt. Geleitet wird sie von Lisa Sommerfeld, die als Jazzpianistin bekannt ist und hier mit dem Griff zum Saxofon überraschte - genauso wie der vielseitige Lehrer Florian Brauer. Mit von der Partie bei der überzeugenden Premiere war auch der Moderator Bernd Trusheim am Flügelhorn.

Die JGS-Jazzband um den Lehrer und Bandoneon-Spieler Gunther Fuhr startete mit Miles Davis’ „Nardis“ in die zweite Hälfte, bevor dann der Abend der Bigband und deren Leiter Rainer Tigges gehörte. Gekonnt präsentierte man Instrumentales und Gesungenes. Für Lieder von Michael Bublé bis Robbie Williams zuständig waren die Sängerinnen Sarah Lilia Benadda und Elena Dieling, die wie alle viel Applaus bekamen.

Von Georg Pepl

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