Marit Larsen debütierte mit gefühlvollen Songs am Freitagabend im Kasseler Kulturzelt

Samtweiche Norwegerin

Musik und Anekdoten: Marit Larsen erzählte zwischen ihren Stücken unterhaltsame Geschichten von ihren Touren. Foto: Fischer

Kassel. Die Fans des norwegischen Pop-Idols Marit Larsen mussten Freitagabend beim Kasseler Debüt ihres Stars schon einige Geduld mitbringen. Fast zwei Stunden musste das Publikum auf den Megahit „If a song could get me you“ warten.

Natürlich wusste Larsen auch schon zuvor zu begeistern. Ihr zart-sanfter Mix aus Blue Grass, Pop und Country ließ ihr Publikum immer wieder aufjubeln. Ihre Fans im seit Wochen ausverkauften Kulturzelt waren auf jeden Fall in bester Partylaune. Dass die Stimmung dennoch erst bei Larsens größtem Hit ihren Höhepunkt erreichte, war zu erwarten. Schließlich hatte dieser Song der ehemaligen Sängerin des Pop-Duos M2M zu einem eindrucksvollen Comeback und zum endgültigen Durchbruch verholfen.

Geheimnisse über Songs

Neben einer Reihe von Lovesongs präsentierte die 27-Jährige aus dem norwegischen Ort Lørenskog ihren begeisterten Fans mehrere Geschichten und Geheimnisse über ihre Songs und Touren. Außer lustigen Tour-Anekdoten, wie zum Beispiel einer Mückenplage auf einer deutschen Insel, offenbarte sie auch einige interessante Details über ihre Songs. So würden zwar viele ihrer Songs leicht und fröhlich wirken, aber dennoch einen eher nachdenklichen Text beinhalten.

Perfekt an die samtweiche und klare Stimme Larsens schmiegte sich der häufig in den oberen Oktavlagen beheimatete Klang ihres Ensembles an. Martin Windstad (Drums), Ingar Blix (Bass), Marius Graff (Gitarre), Hildgeunn Reigstad (Perkussion & Glockenspiel) und Torjus Vierli (Keyboard) harmonierten wunderbar und sorgten trotz der etwas ungünstigen Akustik für einen tollen Sound. Allerdings wirkten insbesondere einige der späteren Titel etwas langatmig und ließen die nötigen Kontraste vermissen. Lauter Abschlussjubel für die Norwegerin mit dem unwiderstehlichen Lächeln.

Von Sebastian Krämer

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