Das vielversprechende Liedermacher-Trio Mein Freund Paul

Saufen ohne Ehering

Boten beste Unterhaltung: Die Multiinstrumentalisten (von links) Martin Scharvogel, Henrik Hornung und Stefan Nadolny stellten ihr Debütalbum im Stadtteilzentrum Wesertor vor. Foto: Proft

Kassel. Mit Bier und Bionade in der Hand feierten 150 Freunde und Fans der Kasseler Band „Mein Freund Paul“ deren erstes Album „Massagekissen“ im Stadtteilzentrum Wesertor. Gerade einmal zwei Meter trennten das charismatische Liedermacher-Trio von seinem Publikum, für das sich die Musiker am Donnerstagabend zwei Stunden lang passioniert ins Zeug legten.

Während Henrik Hornung mit seinem Job als Schlagzeuger weitestgehend zufrieden schien, tauschten Martin Scharvogel und Stefan Nadolny ihre Instrumente Bass und Gitarre immer wieder untereinander aus, was sich zum Running Gag des Abends entwickelte.

Zwischendurch kamen auch immer wieder neue Instrumente wie Klarinette, Tuba und Mundharmonika zum Einsatz und verliehen den Songs so Country-, Blues-, und sogar Sambaelemente. Neben einer Vielzahl an Instrumenten beherrscht es das Trio aber vor allem, sein Publikum zu unterhalten.

„Ehering verkaufen / hast du das schon mal gemacht? / Und dann gehen wir einen saufen / die ganze Nacht.“ Mit dreisten und vor allem witzigen Texten dieser Art sorgten „Mein Freund Paul“ für einen lockeren Konzertabend und blickten im Anschluss an ihren Auftritt stolz in jubelnde Gesichter.

Mit Witzen und kleinen Späßen zwischen den Liedern gelang es dem Trio zauberhaft, eine fast familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der sich das Publikum sichtlich wohlfühlte. Im Anschluss an das Konzert lud Hornung alle Gäste ein, noch auf ein kühles Getränk mit „Mein Freund Paul“ zu bleiben. Ein gelungener Auftakt für die Kasseler Band, von der wir ohne Zweifel noch Weiteres hören werden. Und von Paul auch.

www.meinfreundpaul.de

Von Philine Proft

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