Mal wieder im Theaterstübchen: Frieda Braun erzählt das Neueste aus dem Sauerland

Mit schelmischem Witz

Urkomisch: Frieda Braun. Foto: Fischer

Kassel. Etliche Male gastierte Karin Berkenkopf in der Rolle der ulkigen Sauerländerin Frieda Braun im Theaterstübchen. Dort sorgte die mit Kopftuch, Hornbrille, Küchenkittel, Kniestrümpfen und schickem „Clubjäckchen“ bekleidete und mit trendigen Lockenwicklern ausgestattete Kabarettistin als Hausfrau aus Winterberg mit ihrem Programm „Sammelfieber“ am Mittwoch- und Donnerstagabend wieder für zahlreiche Lacher und spontanen Szenenapplaus.

Vor vollem Haus erzählte sie in herrlich trockener Art und mit schelmischem Witz von ihrem Engagement für die Splittergruppe der katholischen Frauengemeinschaft und der Beschaffung von Sachspenden für den Weihnachtsbasar.

Urkomisch porträtierte Frieda Braun ihre Freundinnen. Die mit großem Geiz ausgestattete, kleptomanisch veranlagte „Kollekten-Agga“, die gern mal kaputte Glühbirnen gegen die teuren Energiesparlampen aus dem Hotel tauscht. Auch die mit gekonnter Mimik und Gestik dargestellte Freundin Tekla, die auf den ehemaligen Tennisstar Andre Agassi steht, zeigte das Gespür der Kabarettistin für treffsichere Pointen und das Komische des Alltags.

Braun selbst hält sich lieber an ihren Schwarm André Rieu und würde gern einmal mit seiner Geige tauschen, um wohlig im Rhythmus der Musik mitgeschwenkt zu werden.

Zudem gönnte die Sauerländerin dem Publikum einen Blick in ihr Fernsehzimmer, auf ihren wohlbeleibten Mann Erwin und ihr inzwischen nach Baunatal weiterverkauftes Wasserbett. Immer spontan, auch das Publikum mit einbeziehend, in einem nie unter die Gürtellinie gehenden Humor, überzeugte Frieda Braun die Gäste, die sich bei ihr mit langem Applaus bedankten.

Frieda Braun kommt am 11. und 12. Januar mit „Alles Butter!“ ins Theaterstübchen.

Von Michael Schorn

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