Das Ballet Classique de Paris zeigte in der Baunataler Stadthalle Tschaikowskys Klassiker „Der Nussknacker“

Schlüssige Reise ins Reich der Süßigkeiten

BAUNATAL. Tschaikowskys „Der Nussknacker“ ist besonders in der Vorweihnachtszeit beliebt. Am Montag zeigte das Ballet Classique de Paris das auf E.T.A Hoffmans Geschichte „Nussknacker und Mausekönig“ basierende Ballett in der Stadthalle Baunatal. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Clara (Olga Lyssenko), das am Weihnachtsabend von seinem Patenonkel Drosselmeyer (Vitalij Volosin) einen Nussknacker (Claudia Morandini) geschenkt bekommt.

Im Schlaf träumt sie von einer Schlacht der Spielzeugarmee des Nussknackers mit den Schergen des Mäusekönigs. Mit Claras Hilfe siegt der Nussknacker, der sich in einen Prinzen (Alexis Malovik) verwandelt. Er reist mit Klara in das Reich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee (Svitlana Kalashnikova) für ihre Gäste ein Fest veranstaltet.

Zauberhaft und farbenfroh gestaltet Jeannette Jacquet die Inszenierung ihres Ensemb-les. Mit einer märchenhaft-schönen Kulisse und einer schlüssigen Choreografie schafft die französische Professorin ihren Tänzern einen stilgerechten Rahmen. Der Höhepunkt der Aufführung ist das Gefecht zwischen den Spielzeugsoldaten und den Anhängern des Mäusekönigs, das durch aufwändige Kostüme gelungen in Szene gesetzt wird. Obwohl die Musik an diesem Abend nur aus der Konserve kommt, begeistert gerade die Fülle an visuellen Reizen auch die noch sehr jungen Zuschauer.

Am Ende fällt der Applaus der rund 70 Zuschauer in der nur schwach besuchten Stadthalle zurückhaltend aus. Einen Sonderapplaus erhält dagegen die Tänzerin Claudia Morandini für ihre durchweg gelungene Tanzleistung in der Rolle des Nussknackers.

Von Sebastian Krämer

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