Kinofilm lief erstmals im TV

Kritik zum Schweiger-Tatort "Tschiller - Off Duty": Mähdrescher in Moskau

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In Moskau: Nick Tschiller, gespielt von Til Schweiger im NDR-Tatort "Tschiller - Off Duty"

Der fürs Kino produzierte Tatort "Tschiller - Off Duty" mit Schauspieler Til Schweiger lief zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. Die TV-Kritik von HNA-Volontärin Nela Müller.

Allein die Länge von 130 Minuten war ein Kampf. Und Kampf ist in Zusammenhang mit dem Film passend, in dem Nick Tschiller (Til Schweiger) seine Tochter Lenny (Luna Schweiger) aus den Fängen von Menschenhändlern befreien konnte. Dank Regisseur Christian Alvart und Drehbuchautor Christoph Darnstädt konnte der Hauptdarsteller im NDR-Tatort „Tschiller – Off Duty“ mal wieder Waffen, Fäuste und sein loses Mundwerk spielen lassen. Nach seinen letzten vier Fällen war das nichts Neues. Neu war, dass der Film vorab in den deutschen Kinos lief und sich als Flop erwies.

Immerhin: Tschillers Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) punktete mit einigen lustigen Sprüchen und sorgte für ein bisschen Ironie in dem ansonsten ernst wirkenden Film. Menschenhändler Süleyman Seker (Özgür Emre Yildrim) überzeugte in stilvollen Anzügen und hätte so auch locker als Gegenspieler von James Bond durchgehen können. Schmunzeln musste man, als Tschiller und Gümer mit einem Mähdrescher nach Moskau fuhren und diesen auf dem Roten Platz abstellten. 

Extrem hanebüchen fiel aber der Schluss auf, in dem Tschiller seiner Tochter ohne Narkose und mit wahrhaft meisterlicher medizinischer Präzision eine Bombe aus dem Körper geschnitten hat. Tschiller kann eben alles.

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