Sie stellten ein buntes Programm vor

Schwungvoll und präzise: Der Posaunenchor der St.-Michaelis-Gemeinde

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Der Posaunenchor der St. Michaelis-Gemeinde: (von links) Armin Raatz, Christopher Hecht, Janina Meier, Chistfried Wolf, Holger Landau, Michael Landau, Jens Röker, Christiane Raatz, Charlotte Bellin und Sabine Germann.

Kassel. Die Posaunen und Trompeten wurden von den Bläsern des Posaunenchores der St.-Michaelis-Gemeinde der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gespielt.

Sie stellten unter dem Motto „Von Bach bis Bacharach“ ein buntes Programm vor. Bacharach ist keine Steigerung von Bach, hat auch hier nichts mit dem Rheinstädtchen zu tun, sondern gemeint ist der in Amerika berühmte, 1928 geborene Komponist Burt Bacharach.

Da der Leiter des Posaunenchores, Philipp Gatzke, verhindert war, mussten die Bläser ohne Dirigat auskommen. Die dadurch entstandenen Klippen wurden jedoch geschickt umschifft. Das Programm wurde von Krankenhaus-Direktorin Marieluise Labrie fachkundig moderiert. Es begann mit einem Choral von J. S. Bach und einem Satz aus der Feuerwerksmusik von Händel. Die saubere Intonation und die – trotz fehlenden Dirigats – präzisen Einsätze zeugten von intensiver Probenarbeit und konzentriertem Musizieren.

Im zweiten Block erklangen ein Adagietto von Jacob de Haan, das auch in Deutschland bekannte „Rule Britannia“ und ein Andante nach einem Mozart-Thema von Haiko Schultz. Die leider nur wenigen Zuhörer freuten sich dann über schwungvoll gespielte Ohrwürmer wie „He’s got the whole world“, den Beatles-Song „Let it be“ und den „kleinen grünen Kaktus“ sowie einen Song von Burt Bacharach. „Musik ist therapeutisch“, sagte Marieluise Labrie – hoffentlich haben viele Patienten die Übertragung in den Zimmern gehört, auch das Schlusslied „Wie lieblich ist der Maien“.

Mit dem Paul-Gerhardt-Choral „Geh aus mein Herz“ wurden die Hörer in den kühlen Mainachmittag entlassen.

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