Der 15-jährige Simon Barth aus Baunatal studiert Musik und spielt Klavier, Fagott und Schlagzeug

Seine Welt ist die klassische Musik

Musikalisch: Für Simon Barth ist Musik wichtig. Er spielt Klavier, Fagott und Schlagzeug. Foto: Finger

Baunatal. Flink gleiten die Finger über die schwarzen und weißen Tasten. Simon Barth aus Baunatal entlockt dem Klavier eine Folge von Melodien. Schon mit 15 Jahren studiert er Musik.

Einmal in der Woche wird Simon als Frühstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover unterrichtet. Dort lernt er am Institut zur Früh-Förderung Musikalisch Hochbegabter (IFF). Im fünften Semester studiert Simon Barth neben Klavier die Musiktheorie und rhythmische Gehörbildung.

Simon Barth spielt Klavier seit er fünf ist. Bis zum Alter von 13 Jahren nahm er Musikunterricht an der Musikschule Baunatal. Mittlerweile hat Simon Barth mit seinem Klavierspiel Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene gewonnen. Dazu gehört auch der erste Preis mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Bei seinen Auftritten begeistert der junge Musiker unter anderem mit „La Leggierezza“ von Franz Liszt und der Englischen Suite II a-Moll von Johann Sebastian Bach. Am liebsten spielt Simon Barth Werke aus der Epoche der Romantik. Zu seinen Lieblingskomponisten gehören Frédéric Chopin und Robert Schumann. „Die Etüden von Chopin spiele ich wirklich gern“, sagt Simon Barth.

Auch in seiner Freizeit hört der begeisterte Hobby-Fußballer hauptsächlich klassische Musik. „Diese Musikrichtung ist vielseitig und hat sich immer weiterentwickelt“, erzählt der Schüler, der die elfte Klasse des Wilhelmsgymnasiums in Kassel besucht. Auch dort spielt die Musik für ihn eine große Rolle. Im Schulorchester besetzt Simon Barth die zweite Stimme seines Zweit-Instruments Fagott. Zudem spielt er Schlagzeug und ergänzend zum Klavier musiziert er auf dem Cembalo. Simon Barth tritt als Solist, aber auch als Kammermusiker mit Klavier und Cembalo auf.

Jeden Tag nach der Schule übt der 15-Jährige bis zu drei Stunden am Klavier, anschließend werden Hausaufgaben gemacht. Seine knapp bemessene Freizeit verbringt der Musiker am liebsten im Tischtennisverein des GSV Großenritte. Außerdem spielt er mit seinem Bruder Tennis und Squash.

Der 15-Jährige kann sich vorstellen, als Konzertpianist zu arbeiten. Parallel dazu will er Klavier unterrichten. „Denn vom Konzertieren allein kann man nicht leben“, erklärt Simon Barth.

Von Ann Katrin Finger

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