Witzig und mit Lokalkolorit: Die Simpsons babbeln jetzt Hessisch

Escht schnuggelisch, de Babba: Die weltberühmte Comicfamilie „Die Simpsons“ hat ihre amerikanische Heimat verlegt und tummelt sich in einem neuen Comicband aus dem Panini-Verlag im Südhessischen.

Zwei Abenteuer von Familienoberhaupt Homer, dem Babba also, und den Seinen sind von dem hessischen Comedian Bobby von Schwanheim ins Gebabbele übertragen worden - aufgepimpt mit Lokalkolorit plus Redensarten. 

Das ist beim Lesen der ausufernd vollgeschriebenen Sprechblasen allerdings nicht leicht zu verstehen und geht ein wenig auf Kosten des frech-lässigen Charmes des TV-Originals. Aber Mundart-Comics sind im Trend, als Nächstes sollen die Simpsons Bayerisch sprechen.

In den Geschichten „Die Schobbepetzer“ und „Koppgedange“ finden sich Anspielungen auf die schwarz-grüne Koalition im Frankfurter Römer, auf Handkäs, Ebbelwoi, Heinz Schenk und die berühmte hessische TV-Familie, die Hesselbachs. So sagt Marge zu Homer: „Ei Kall, mei Drobbe“. Für die Redewendungen („Fertz mit Krigge“ = verzichtbarer Gegenstand) ist das Glossar hilfreich. (fra)

Simpsons, Mundart, Hessisch, Panini, 52 S. 10 Euro.

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