Sinatra mit Händen und Füßen beim Kasseler Glockenspielfestival

Kassel. Nanu, das ist doch „My Way“, dachte wohl der eine oder andere Passant am Samstagvormittag in der Kasseler Innenstadt. Schallquelle war das Glockenspiel, das Carillon in der Karlskirche.

Dass Frank Sinatra und Glocken prima harmonieren, zeigte der französische Carilloneur Charles Dairay bei seinem Konzert im Rahmen des zweitägigen Kasseler Glockenspielfestivals. Bereits zum neunten Mal gab es das internationale Festival, eine Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Mitte/Karlskirche und der Kulturstiftung der Kasseler Sparkasse. Eröffnet wurde es von Pfarrerin Inge Böhle, dem Schirmherrn Oberbürgermeister Bertram Hilgen, dem Vorstandsvorsitzenden der Kasseler Sparkasse Ingo Buchholz und dem Festivalorganisator Wilhelm Ritter, den man später auch in faszinierender Aktion erlebte.

Äußerst sportlich mutete es an, als Ritter im Turm am sogenannten Stockspieltisch mit Händen und Füßen den Glockenklang steuerte und auf Wunsch bekannte Melodien spielte. Dynamisch abgestuft, denn das macht die besondere Güte des nicht-automatischen Glockenspiels aus.

Neben Führungen in den Turm und Konzerten präsentierte das Festival ein Kinderprogramm mit dem Spielraum-Theater. Für die Gastronomie vor der Kirche sorgten das Café Nenninger und die Weinhandlung Schluckspecht.

Rubriklistenbild: © Fischer

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