Mit Stargästen

Jubiläumsshow: ZDF feiert 40 Jahre und 1000 Folgen "1, 2 oder 3"

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Sie stellen die Fragen: Steven Gätjen (links) und „1,2 oder 3“-Moderator Elton führen am Samstagabend durch die Jubiläums-Spielshow im ZDF.

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!“ - Diesen Spruch kennt wohl jedes Kind. Kein Wunder, denn die Sendung „1, 2 oder 3“, in der dieser Satz fällt, läuft schon seit 40 Jahren und zum 1000. Mal im TV.

Bevor im Herbst auf Kika mehrere Sondersendungen laufen, präsentiert das ZDF am Samstag eine abendfüllende Jubiläumsshow mit Stargästen wie Helene Fischer und Mark Forster. Moderiert wird das TV-Spektakel von Elton und Steven Gätjen.

Die Anfänge

Michael Schanze (70)

Die Spielshow, bei der Kinder der vierten oder fünften Klasse Fragen beantworten müssen, indem sie auf ein Zahlenfeld mit der richtigen Antwort springen (eben 1,2 oder 3), lief ab 1977 im Samstagnachmittags-Programm des ZDF und gilt als eine der ersten echten Kindershows im deutschen Fernsehen. Vorbild war das Format „Runaround“ (Herumrennen) aus dem US-Fernsehen. In den 59 von Michael Schanze moderierten Sendungen wurde die Ratezeit noch von einem lauten „Plopp“ beendet, das der Gastgeber mit dem Zeigefinger an der seitlichen Mundhöhle erzeugte. 1985 wurde das „Plopp“ durch den Ausruf „Letzte Chance - Vorbei!“ ersetzt.

Die Moderatoren

1985 wurde Michael Schanze durch Birgit „Biggi“ Lechtermann abgelöst, die die Show zehn Jahre lang moderierte. Ihr Nachfolger wurde 1995 Gregor Steinbrenner, der den Drachen „Fauchi“ mitbrachte. Ihn beerbte wiederum Daniel Fischer. Seit 2010 führt das ehemalige Stefan-Raab-Maskottchen Elton durch die Sendung. Auch der aktuelle Titelsong stammt von Raab.

Die Regeln

In der Sendung treten drei Teams (meist jeweils aus einer Klasse) an. Eine Mannschaft kommt aus Deutschland, eine aus Österreich und eine aus einem anderen Land. Die Kinder beantworten Fragen zu einem bestimmten Schwerpunkt. Das Team mit den meisten Punkten – na klar – gewinnt.

Was hängen bleibt

Neben dem Titellied-Ohrwurm, der auch Erwachsene ab und zu ereilen dürfte, bleibt auch die opulente Geschenkewand in Erinnerung, aus der sich die Gewinner ihre beneidenswert üppigen Spielzeug-Prämien aussuchen durften.

Einzigartig im deutschen Fernsehen ist das „Kamerakind“, das aus dem Publikum gewählt wird und die Show mit den Profis filmen darf. Jedes Bild, das der oder die Auserwählte geschossen hat, wird durch einen bunten Rahmen markiert. (str/tx)

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