Soul aus dem hohen Norden: der Oslo Gospel Choir

Imposante Stimmen: Der Oslo Gospel Choir in der Kasseler Stadthalle. Foto: Fischer

Kassel. Positives Gefühl und viel Aufwand: Auf seiner Jubiläumstour zum 25-jährigen Bestehen machte der berühmte Oslo Gospel Choir in der fast ausverkauften Kasseler Stadthalle Station.

Veranstalter waren die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die in Witten ansässige übergemeindliche Bewegung Creative Kirche, ein bundesweiter Impulsgeber für musikmissionarische Projektarbeit. Vor den Norwegern hatte ein riesiger Workshop-Chor aus der Region seinen großen Auftritt. 450 Sänger waren es laut Moderator Matthias Kleiböhmer (Creative Kirche).

Unter der Leitung von Thorsten Seifert und begleitet von einer Band, in der Popularmusikkantor Peter Hamburger an den Tasten einheizte, sorgte der heimische Chor für den ersten Stimmungshöhepunkt. Eine bunte Massenszene, auch zu sehen mit Live-Bildern auf einer Leinwand.

Nur 15 Stimmen umfasste dann der von Tore W. Aas geleitete Oslo Gospel Choir, doch er klang imposant und hatte beeindruckende Solisten dabei, allen voran Sängerin Kine Ludvigsen Fossheim. Auch vom Jazz kennt man das Phänomen: Der hohe Norden hat besonders viel Soul.

Dass der Ansatz der Creativen Kirche wahrlich nicht von gestern ist, zeigten die Details um das Konzert: Einige Stücke waren zuvor bei einem Online-Voting ausgewählt worden. Und in der zweiten Hälfte wurden die Texte der neuen Lieder als Mitsinghilfe auf die Leinwand projiziert.

Zum Finale vereinte sich der heimische Chor mit den norwegischen Stimmen: der prächtige Ausklang eines gut dreistündigen Konzerts, das gemeinsame Freude und Besinnung gebracht hatte. Und ein Vorspiel für den Gospelkirchentag Kassel vom 19. bis zum 21. September 2014.

Von Georg Pepl

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