Die Southern-Rock-Band Molly Hatchet ließ es im Theaterstübchen krachen

Tolle Stimmung mit Molly Hatchet im Theaterstübchen: Bobby Ingram (links) und Phil McCormack. Foto: Hedler

Kassel. Das Kasseler Theaterstübchen war am Donnerstag nicht wiederzuerkennen. Die Besucher im ausverkauften Jazzclub trugen lange Haare sowie Leder- oder Jeansjacken. Gekommen waren sie nicht wegen eines Jazzers, sondern wegen Molly Hatchet, der legendären, 1975 gegründeten Southern-Rock-Band.

Von wegen Rockmusik ist ein Auslaufmodel. Die Fans drängten sich im Saal bis zur Kasse. Bevor Molly Hatchet mit ihrem lauten Südstaatensound am Inventar rüttelten, sorgte die deutsche Rockband Iron Horses für die passende und ebenso laute Einstimmung.

Links und rechts der Bühne: mehr als zwei Meter hohe Boxentürme. Molly Hatchet mit Bobby Ingram (Gitarre), Phil McCormack (Gesang), John Galvin (Keyboard), Tim Lindsey (Bass) und Shawn Beamer (Schlagzeug) sorgten von der ersten Minute an für beste Rockstimmung.

Der gewichtige Sänger und Frontman McCormack, wie Keyboarder Galvin mit eindrucksvollem Westernhut, konnte seine Stimme zwar nicht in die Höhen eines „fucking cool guys“ schrauben, wie er die Hardrock-Legende Ronnie James Dio nannte, doch sein Gesang hatte genug Wucht und Reibeisen-Flair, um die Besucher zu begeistern und zum Mitgrölen zu motivieren: „I can’t hear you!“

Die Stücke kamen aus verschiedenen Alben, etwa aus „Devils Canyon“ (1996) und „Justice“ (2010), der Sound aus dem Backofen des Southern Rock mit wilden Gitarren-, wuchtigen Schlagzeug- und feinfühligen Keyboard-Soli. Zum Abschluss ihr wohl größter Hit „Dreams I’ll Never See“. Das Publikum jubelte laut.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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