Die fränkische Fun-Metal-Band unterhielt 850 Fans im Kasseler Musiktheater

Spaß-Feuerwerk mit J.B.O.

Gab Gas auf der Bühne: Sänger und Gitarrist Vito C. von der Fun-Metal-Band J.B.O. im Musiktheater. Foto: Schachtschneider

Kassel. Noch bevor in der Nacht zu Freitag im Verwaltungsgebäude der Kasseler Nachthallen die Flammen aufloderten, brannte die aus dem fränkischen Erlangen stammende Fun-Metal-Band J.B.O. am Donnerstag vor 850 Fans ein wahres Feuerwerk auf der Bühne des angrenzenden Musiktheaters ab. Denn dort stand der Spaß an lauter Metal-Musik, gepaart mit witzigen deutschen Texten, im Vordergrund.

Zunächst sorgte allerdings die junge österreichische Band Krautschädl als Vorgruppe für Stimmung. Viel verstand man zwar nicht von den im oberösterreichischen Dialekt gesungenen Liedern wie „S’Bäckerschupferl“ und dem „Cowboysong“, dafür stimmten die drei Musiker das zumeist junge Publikum schon einmal mit lautem Alternative-Rock und Metal ein.

Dann erschienen die in Pink und Schwarz gewandelten „Verteidiger des Blödsinns“ im Musiktheater und hatten schon mit ihrem ersten Song das Publikum auf ihrer Seite. Dieser war ein Medley aus bekannten Rock- und Popliedern im Metalstil, mit J.B.O.-typischen Texten unterlegt. Einige Fans starteten eine Polonaise, und spätestens ab dem Stück „Dr. Met“ pogten die ersten Zuschauer.

Passend zu dem Liedtitel hatten die J.B.O.-Musiker Hannes „G. Laber“ Holzmann (Gitarre und Gesang), Vito C. (Gitarre und Gesang), Ralph Bach (Bass) und Schlagzeuger Wolfram Kellner zwei junge männliche Models in Krankenschwesterntracht zur Unterstützung mit auf die Bühne geholt. Beeindruckend auch, wie bei dem von der Bloodhound Gang gecoverten Song „Arschloch und Spaß dabei“ das Publikum geschlossen den Refrain mitsang und schließlich 1700 Arme in die Höhe schossen.

Doch auch mit selbst geschriebenen Liedern wie „Killer“, dem gleichnamigen Song ihres neuen Albums, wussten die Franken ihre Fans zu überzeugen.

Nach mehr als zwei Stunden Bühnenpräsenz verließen J.B.O. unter Gekreische, viel Applaus und Gejubel das Publikum, das zufrieden das Musiktheater verließ.

Von Michael Schorn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.