Spaß mit dem Moormonster beim zehnten Trashfilm-Festival in Kassel

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Spaß beim Trashfilm-Festival: (von links) Moderatorin Andrea Glowig, Filmer Fabian Frey, Festival-Leiter Ralf Kemper.

Kassel. 100 Videoproduktionen hat der Festival-Leiter Ralf Kemper (Spontitotalfilm) gesichtet, die 20 besten wurden beim Fantastischen Trashfilm-Festival der Kulturfabrik Salzmann an zwei Abenden im Panoptikum-Club gezeigt.

Zum zehnten Jubiläum gab es einen dritten Festivaltag: Am Donnerstagabend wurden elf Siegerfilme aus den Vorjahren gezeigt. Die Moderation übernahmen diesmal Andrea Glowig und Sebastian Rückert.

„Moormonster“, ein 61-Minuten-Spaß der Familie Brandl aus Arnstorf in Niederbayern, war der Lieblingsfilm des Publikums am Freitag. Durch das illegale Entsorgen von Atommüll wachsen den Umweltsündern nicht nur ein Rüssel und ein drittes Auge, es erwacht auch ein Moormonster, das beim Friseur die Zeitschrift Gala liest und Leute umbringt.

„Der Pfeil des Leoparden“ siegte am Samstag. Im dem 26-minütigen Film von Fabian Frey aus Wehr an der Schweizer Grenze geht es um den Diebstahl eines Rezeptbuchs und das mutige Einschreiten eines Vaters und seines Sohnes. Für seinen Film hat der 46-jährige Polizeibeamte einen Privatmann ausfindig gemacht, der seinen Panzer bereitstellte.

„Omas Fenster“ von Manuel Scharf war der beliebteste Kasseler Film (Buch Yvo Scharf). Die Hauptdarstellerin (Vera Pietsch) bringt versehentlich einen Einbrecher zur Strecke. Viele Lacher gab es bei „Katana Recut“ (Schwertkampf), „Pilzzauber“ (Drogenexperimente) und „Fatman, The Quark Knight“.

Im Horrorfilm „Rotkäppchen, eine Erzählung in Fleisch und Blut“ bringt ein junges Mädchen ein Ehepaar dazu, sich beim Liebesakt zu zerfleischen. Der bekannte Schauspieler Bruno Eyron spielte neben Sandra von Ruffin, der Tochter von Vicky Leandros, in „Phoenix“.

Von Bettina Wienecke

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