Kinostart am Donnerstag

Spion als Fassadenkraxler: Tom Cruise wieder im Einsatz als Ethan Hunt

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Hinter den Kulissen: Tom Cruise in Klettermontur im Burj Khalifa - noch auf der Innenseite des höchsten Gebäudes der Welt.

Es gibt sie noch, die Superschurken, die mittels Atomkraft die Weltherrschaft an sich reißen wollen: Wer dachte, dieser Filmplot habe sich mit dem Abschmelzen des Kalten Krieges erledigt - schließlich deckt auch Topspion James Bond längst andere Aufgabenfelder ab - hat sich getäuscht.

Denn da ist Ethan Hunt. Der legendäre Agent der „Mission: Impossible“-Filme absolviert ab dieser Woche seinen vierten Einsatz auf der Leinwand. Und Brad Birds Film „Phantom Protokoll“ beginnt genregerecht mit einer Mega-Explosion des Kreml.

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Hunts Truppe wird für den Terrorakt verantwortlich gemacht und offiziell deaktiviert. Und so macht sich der geheimste aller Agenten auf, seine nächste unmögliche Mission möglich zu machen. Sein Team hat nun keinerlei Unterstützung mehr, ist ganz auf sich gestellt. Tom Cruise ist das Gesicht dieses Agenten seit 1996. Der Schauspielstar produziert den Film auch mit. 1,3 Milliarden Euro haben die drei Vorgängerfilme weltweit eingespielt, wurden Meilensteine des Popcornkinos.

Angestrebt wird mit dem vierten Abenteuer nun nicht mehr und nicht weniger als klassisches Actionkino. Eine Reise um den Globus zu spektakulären Schauplätzen - Moskau, Prag, Mumbai, Vancouver - führt zum höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai. Und dort soll sich filmisch ein weiteres Geheimnis der Reihe einlösen: echter Nervenkitzel. Tom Cruise ist der Überzeugung, dass Szenen intensiver wirken, wenn sie ohne Stunttricks gespielt werden. Nach neunmonatiger Übungszeit kraxelte Cruise also höchstselbst an der Außenfassade des 828-Meter-Kolosses empor, mit Spezialkabeln gesichert, an den Händen eigens entwickelte Gecko-Handschuhe.

Gag am Rande: Tom Cruise hinterließ knapp unterhalb der Spitze ein Autogramm an der Fassade. Das freut die Anstreicher künftiger Generationen, die wahrscheinlich die nächsten sein werden, die sich an der Außenhaut tummeln. Film-Kollegin Paula Patton konstatiert bewundernd: „Tom lebt für die Gefahr.“

Von Bettina Fraschke

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