Stefan Mross - ein Schalk mit viel Gefühl

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Auf Tuchfühlung mit dem Publikum: Musiker und Moderator Stefan Mross in der Stadthalle in Baunatal.

Baunatal. Der kleine und der große Stefan Mross: „Immer wieder sonntags" gastierte in Baunatal, und über 800 Schlagerfans hatten drei tolle Stunden.

„Hat’s Ihnen denn gefallen, dürfen wir wiederkommen?“, fragt Stefan Mross nach mehr als drei Stunden in der ausverkauften Baunataler Stadthalle. Das Publikum gibt ein lautes Ja zur Antwort. Mross mit seinem oberbayerischem Charme: „Dann fahr’ ma morgen nicht nach Hagen, dann bleib ma gleich hier.“

Die Show „Immer wieder sonntags“, bekannt als sommerliche Fernsehsendung im Ersten, machte auf ihrer Tournee Station in Baunatal, und dass es ein Samstag war, tat der Stimmung wahrlich keinen Abbruch. An die 830 Schlagerfans klatschten, schunkelten und hatten eine tolle Zeit.

Kein Wunder, gab es doch eine Mischung aus guter Laune und Gefühl. Mross moderierte humorvoll, sorgte aber für manch besinnlichen Moment, etwa als er in „Sierra Madre“ zur Trompete griff. Darauf erklärte er schalkhaft, dass die Trompete immer noch seine beste Freundin sei und einen Vorteil gegenüber einer Frau habe: Man könne ihr das Mundstück abnehmen. Na ja. Apropos Freundin: Unter den musikalischen Gästen war auch Anna-Carina Woitschack (24), die Presseberichten zufolge die neue Liebe des 41-Jährigen sein soll. Ganz reizend war es jedenfalls, als die Ex-DSDS-Teilnehmerin zur Melodie des Pinocchio-Liedes den „lieben, kleinen Stefan“ besang: eine Mross nachgebildete Holzpuppe.

Erst recht kochte die Stimmung bei den Dorfrockern, den Brüdern Tobias, Markus und Philipp Thomann aus dem unterfränkischen Kirchaich. Auch beim heiteren Berufe-Raten mit Gast Johannes aus dem Publikum bewährten sie sich. Später hatten die Dorfrocker noch einen Auftritt im Schwarzwald.

Als „Grande Dame des deutschen Schlagers“ wurde Claudia Jung von Mross angekündigt. Souverän, wie sie zwischen Gefühl und Humor pendelte. Eine sonore Altstimme steuerte Gaby Albrecht bei. Mit ihrer Version des berühmten Gefangenenchors aus der Verdi-Oper „Nabucco“ ergänzte sie den Schlager um ein bisserl Klassik.

Von Georg Pepl

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