Wir stellen vor: Künstler im Kulturzelt

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Kulturzelt Kassel (Muschel) hinter der Orangerie am Auedamm an der Drahtbrücke, am 22.06.2010, beleuchtet am Abend zwischen den ganzen Bäumen.

Kassel. Heißt es eigentlich noch Kulturzelt oder demnächst Kulturmuschel? Egal. Wie in den vergangenen Jahren, so stellen wir auch 2010 wieder die Künstler des Musikprogramms an der Drahtbrücke in kurzen Porträts vor.

Die offfizielle Webseite des Kulturzeltes finden Sie über www.kulturzelt-kassel.de - und auch auf Facebook ist das Kulturzelt vertreten.

Das Programm:

Donnerstag, 8. Juli, 19.30 Uhr: Esperanza Spalding Quartett (USA)

Esperanza Spalding wird häufig als „die große Neuentdeckung“ der amerikanischen Jazzszene bezeichnet. Dabei sind die Kompositionen auf ihrem neuen Album „Chamber Music Society" ebenso inspiriert von ihrer klassischen Musikausbildung wie von Folk und Weltmusik. Nennen wir es also lieber zeitgenössische Kammermusik, mit der die 24-jährige Dozentin am Berklee College in Boston seit 2008 nicht nur das Publikum in Clubs und Konzerthallen beglückt, sondern ebenso US-Präsident Barack Obama, zu dessen Nobelpreisverleihung Esperanza spielen durfte.

Video: Esperanza Spalding at the White House honoring Stevie Wonder

Eintritt: 24/26 Euro

Freitag, 9. Juli / Samstag, 10. Juli, jeweils 19.30 Uhr: Musik Maker (USA)

The Sänger und Instrumentalisten dieser Blues-Revue sind allesamt bewegende Geschichtenerzähler, die den größten Teil ihres Lebens abseits von Ruhm und Erfolg als Straßenmusiker, Kellner, Verkäufer oder Landarbeiter fristen mussten. Ihre Konzerte zeugen von der enormen stilistischen Bandbreite des Blues – vom tiefen Südstaaten-Blues bis zu lupenreinem Texasblues. Diese Musik und ihre Protagonisten bleiben unverwüstlich. Die Menschen auf der Bühne sind nur den Lebensjahren nach „alt“. Ihr Blues aber ist über alle Genres hinaus eine zeitlose Reise durch das Land, dessen Musik von seinen Einwanderern so nachhaltig geprägt wurde.

Video: Toot Blues- A documentary film about the Music Maker journey

Eintritt: 18/20 Euro

Mittwoch, 14. Juli, 19.30 Uhr: 2raumwohnung (Deutschland)

Inga Humpe (ehemals Neonbabies) und ihr Lebensgefährte Tommi Eckart (ehemals Andreas Dorau) sind mittlerweile so etwas wie Mutter und Vater des Elektropop-Trends in Deutschland und begeistern schon seit über zehn Jahren mit ihrem ebenso smarten wie dezenten Glamour eine immer noch wachsende Fanschar quer durch alle Altersklassen. Ihr Song „Besser geht’s nicht“ wurde im Jahr 2008 auch in Fernsehwerbespots der AOK verwendet, und mit „Rette mich später“ hatten sie erst im Februar einen Gastauftritt in der Seifenoper Gute Zeiten, schlechte Zeiten. In Konzerten verbreiten sie eine sehr gelöste, fröhliche Stimmung – genau das Richtige für einen Sommerabend.

Video: Weil es Liebe ist

Eintritt: 19/20 Euro

Donnerstag, 15. Juli, 19.30 Uhr: Selah Sue (Belgien) / Hamel (Holland)

Hinter ihrer großen Westerngitarre wirkt die kleine blonde Seleah Sue auf Anhieb eher wie eine dieser zerbrechlichen Singer/Songwriterinnen. Umso mehr verblüfft sie ihr Publikum mit ihrer warmen und vollen Soul- und Reggae-Stimme und einer enormen Bühnenpräsenz. Mit ihren Auftritten im Vorprogramm von Milow erspielte sie sich einen rasch wachsenden Fankreis. Das heißt: Sie spielte in der Folge auch als Support Act für Jamie Lidell, Sergent Garcia und James Morrison. Zweiter „Newcomer“ an diesem Abend ist der niederländische Jazz-Sänger Hamel, der allenthalben als die große Konkurrenz für Michael Bubblé gesehen wird. Sein großer Vorteil: Er kann nicht nur singen, er sieht auch noch gut aus, weshalb das Frauenmagazin Cosmopolitan ihn vorab schon mal als „blonden Jazzgott“ feierte.

Video: Selah Sue - Raggamuffin

Eintritt: 17/19 Euro

Freitag, 16. Juli, 19.30 Uhr: Oquestrada (Portugal)

Der Name deutet es bereits an: Oquestrada sind irgendwo zwischen Straße und Orchester angesiedelt, denn musikalisch setzt sich das portugiesisch-französisch-international besetzte Sextett mit reichlich Spielfreude zwischen beide Stühle: Auf ihrem Debüt „Tasca Beat" pfeifen sie fröhlich auf die schwermütige Fado-Tradition, schielen zu den Sprachnachbarn nach Brasilien, schließen französischen Chanson in ihr Herz - und bauen nebenbei Billy Idols "Dancing With Myself" in einen Song ein. Südländer aus Leidenschaft halt - immer unterwegs, immer auf Wanderschaft. Und wenn nicht mit dem Schiff gen Neue Welt, dann per Traum in andere Weiten.

Video: Oquestrada Se Esta Rua Fosse Minha ao Vivo

Eintritt: 17/19 Euro

Samstag, 17. Juli, 19.30 Uhr: James Carter (USA)

„Ich werde immer mehr immer bessere und bessere Musik machen“, sagt James Carter nach jedem Album und jeder Tour und löst das Versprechen auch immer wieder ein. 1969 in Detroit geboren, hatte der Saxofonist seine Laufbahn als 17-Jähriger in den Bands von Wynton Marsalis und Lester Bowie begonnen und schon mit seinen ersten Veröffentlichungen Furore gemacht. Der „Jimi Hendrix des Saxofons“, wie er häufig genannt wird, beeindruckt immer wieder mit inspirierten Versionen von Jazz-Standards, die er mit einigen Eigenkompositionen garniert - stets mit einem Bein in der Tradition, mit dem anderen in der Zukunft des Jazz steht.

Video: James Carter Quintet at Jazz Fest Wien 08

Eintritt: 18/20 Euro

Sonntag, 18. Juli, 19.30 Uhr: Marianne Faithfull & Doug Pettibone (GB)

Was soll man über diese außergewöhnliche Persönlichkeit mit ihren vielen biografischen Brüchen, einer überwältigenden Ausstrahlung und einer unvergleichlichen Stimme noch schreiben, das nicht schon hundertfach in Magazinen und Büchern gestanden hat? Vielleicht: Die Frau, ohne die weder die Rolling Stones noch die Musik- und Filmgeschichte so aufregend gewesen wären, wie sie waren, kommt nach Kassel und spielt Lieder aus ihrem Album „Easy come, easy go – 18 Songs for Music Lovers“. Das muss reichen. Welch großartiger Gitarrist Doug Pettibone ist, hat er in seiner Zusammenarbeit mit Elvis Costello und Lucinda Williams bewiesen. Auch das sollte dem Americana-Liebhaber reichen.

Eintritt: 28/30 Euro

Mittwoch, 21. Juli, 19.30 Uhr: Coco Rosie (USA/F)

Jeder Song ein Abenteuer, jeder Klangschnipsel ein Schritt in unerforschtes Neuland: Mit ihrem experimentierfreudigen Sound, der sich jeglicher Klassifizierung entzieht, sind die beiden Casady-Schwestern Bianca (alias Rosie) und Sierra (Coco) innerhalb weniger Jahre und mit nur vier Alben zu Indie-Königinnen aufgestiegen. Im Leben wie in ihrer Kunst nomadisieren die Schwestern, von denen eine in New York, die andere in Paris aufwuchs, durch die Welten, vermischen Trip- und HipHop, Indie, Weirdfolk, Dreampop und Anklänge an klassische Opern zu einem bei allem Eklektizismus stimmigen Gesamten. Vor drei Jahren hätten wir sie noch als „Geheimtipp“ angekündigt. Die Zeiten sind vorbei.

Video: CocoRosie - Terrible Angels

Eintritt: 17/19 Euro

Donnerstag, 22. Juli, 19.30 Uhr: The Hooters (USA)

Zur Feier ihres dreißigsten Geburtstages sind die Hooters auf großer Tour und beglücken die Fans mit all den Hits ihrer Bandgeschichte. Und davon gibt es viele: “Day by Day“, “And We Danced”, “Where Do The Children Go”, “All You Zombies”, “Johnny B”, “Karla With A K” “Satellite” und natürlich “500 Miles”.

Video: The Hooters - All you Zombies live

Eintritt: 24/26 Euro

Freitag, 23. Juli, 19.30 Uhr: Fred Wesley & The New JBS (USA)

Wenn James Brown der Godfather of Soul ist, dann ist Fred Wesley der Fürst. Und diesen Titel hat er sich erworben durch seine langjährige Tätigkeit als Arrangeur der Band von James Brown, durch seine Arbeiten mit Ike und Tina Turner, Ray Charles, George Clinton, Count Basie, Lionel Hampton, Randy Crawford, Bootsy Collins und Van Morrison, sowie durch seinen Einfluss, den er als Professor für Jazzmusik an verschiedenen Universitäten auf eine neue Musikergeneration ausübte. Und wer glaubt, das sei nur etwas für ältere Semester, dem sei gesagt: Fred Wesley spielt auch mit Usher und leitet die Showband von American Idol (dem Gegenstück zu DSDS).

Eintritt: 17/19 Euro

Samstag, 24. Juli, 19.30 Uhr Helge Lien Trio (Norwegen)/Dan Berglunds Tonbruket (S)

Helge Lien (Piano), Frode Berg (Bass) und Knut Aelafjaer (Schlagzeug), spielen Jazzmusik der allerfeinsten Sorte. Mal lyrisch, mal sentimental, mal stark Rhythmus orientiert, mal kammermusikalisch, mal herrlich vertrackt, mal mit tollem Swing, aber immer mit ungeheurer Intensität, die sehr oft an das Esbjörn Svensson Trio erinnert.

Im Esbjörn Svensson Trio war Dan Berglund der Mann für die Effekte und Experimente. Mit seiner eigenen Band zitiert er Radiohead, Röyksopp und Wilco – aber nicht, indem er deren Kompositionen nachspielt, sondern indem er deren spezifische Sounds aufgreift und einen neuen Klangkosmos daraus erschafft.

Video: Helge Lien live in Berlin

Video: Arte über Dan Berglund's Tonbruket

Eintritt: 20/22 Euro

Sonntag, 25. Juli: Céu (Brasilien)

Brasilien, das waren Samba und Bossa Nova aus Rio, Axê aus Bahia und vielleicht noch ein wenig Forró aus Recife. Doch seit 2007 ist Brasilien Céu. Die 29jährige aus São Paulo hat der Musik ihres Heimatlandes ein neues Gesicht gegeben, ein schönes und sinnliches, und vor allem eines, das die altbekannten Stereotypen kräftig durcheinandergewirbelt hat. Ihre clevere Mixtur aus Samba-Poesie, Triphop und Electronica lässt durchblicken, wie es unterm Zuckerhut weitergehen könnte.

Anachronistische Keyboards wie aus einem Science Fiction der siebziger Jahre vermischen sich mit Scratches, mit Dub- und Reggae-Riddims, ein wenig Surfrock blitzt in den Stromgitarren auf, eine Jazztrompete stolziert über Rockdrums, eine verlorene Melodica hallt durch den Raum. Dazu möchte man selbst noch im dunkelsten Hinterhof tanzen möchte.

Video: Céu "Concrete Jungle"

Eintritt: 17/19 Euro

Mittwoch, 28. Juli: Blood, Sweat & Tears (USA)

Eintritt: 26 Euro / 28 Euro

Donnerstag, 29. Juli: Tina Dico (DK)

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Freitag, 30. Juli: Incognito (GB)

Eintritt: 20 Euro / 22 Euro

Samstag, 31.07.2010: Sierra Maestra (Kuba)

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Sonntag, 01. August: Gil Scott Heron (USA)

Eintritt: 22 Euro / 24 Euro

Mittwoch, 04. August: Katzenjammer (NW)

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Donnerstag, 05. August: Clare Teal and her Band (GB) / Michael Kaeshammer (CDN)

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Freitag, 06. August: Max Herre (D)

Eintritt: 18 Euro / 20 Euro

Samstag, 07. August: Al Di Meola (USA)

Eintritt: 26 Euro / 28 Euro

Mittwoch, 11. August: Portico Quartet (GB) / Studnitzky Trio (D)

Video: Portico Quartet Line

Video: Studnitzky Trio EPK

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Donnerstag, 12. August: Quadro Nuevo (D)

Video: Quadro Nuevo - Bei mir bist du schön

Eintritt: 18 Euro / 20 Euro

Freitag, 13. August: Manu Katchè (F)

Video: Manu Katche

Sie liefern das Fundament und sind unverzichtbar in einer jeden Band - im Rampenlicht stehen Schlagzeuger jedoch eher selten. Auch Manu Katché spielte fast dreißig Jahre lang mit Bands und Solisten wie Dire Straits, Bee Gees, Tori Amos, Peter Gabriel oder Tracy Chapman, bevor er sich 2007 mit seiner ersten eigenen CD einen Namen machte. Heute zählen ihn nicht nur Insider zu den besten Schlagzeugern der Welt. Harmonisch und atmosphärisch hat seine Musik zwar nichts mit Pop oder Rock zu tun, denn er kommt aus dem Jazz. Allerdings sind seine Stücke wie Pop-Songs aufgebaut, eine Form, die ihm aus seiner Vergangenheit als Studio- und Session-Musiker bestens vertraut ist. So etwas an treibender Kraft, an Spielwitz, an musikalischem Einfühlungsvermögen, an technischer Brillanz und Fantasie hat es in der Musik –egal ob Rock oder Jazz - lange nicht mehr gegeben.

Eintritt: 20 Euro / 22 Euro

Samstag, 14. August: Vienna Teng (USA)

Video: Vienna Teng "Gravity"

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Sonntag, 15. August: China Moses (USA)

Video: China Moses Clip: Mad about the boy

China Moses wird am 9. Januar 1978 als Tochter der Jazz-Sängerin Dee Dee Bridgewater und des Film- und Fernsehregisseur Gilbert Moses in Los Angeles geboren. Später zieht sie mit ihrer Mutter nach Frankreich. Sie veröffentlicht mehrere Alben als Soul/R'n'B-Sängerin und wird der französischen Öffentlichkeit außerdem als Moderatorin auf MTV France bekannt. Unter anderem hat sie mit Künstlern wie Me'shell Ndegeocello, Guru und Étienne de Crécy, zusammengearbeitet. Im März 2009 dann die Wende: Gemeinsam mit dem französischen Jazzpianisten Raphaël Lemonnier nimmt sie ein Tribute-Album zu Ehren der „Queen of Jazz“, Dinah Washington, auf und wird die Überraschung der Saison. Das Geheimnis des Erfolges, abgesehen von Chinas fantastischer Stimme: Sie versucht erst gar nicht, Dinah Washington zu imitieren oder zu kopieren,  sondern  singt  die Songs des großen Vorbilds, als wären es ihre eigenen. Da sie dabei erfreulicherweise jeden modernen Schnickschnack auslässt, fühlt man sich trotz des jugendlichen Alters der Sängerin unmittelbar in einen Harlemer Jazz-Club der 50er-Jahre versetzt.

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Mittwoch, 18. August: Rebekka Bakken (NW)

Eintritt: 20 Euro / 22 Euro

Donnerstag, 19. August: Staff Benda Bilili (Kongo)

Video: Staff Benda Bilili - Je t'aime (live, NRK, Nov. 2009)

Ihre kongolesischen Rumba-Fusionen sind von lateinamerikanischer Lässigkeit. Aber dann explodieren sie plötzlich dynamisch und zelebrieren den Rhythmus einer zum Tanz aufrufenden Dritte-Welt-Metropole“. Staff Benda Bilili kommen aus Kinshasa und dort von der Straße, Flüchtlinge des nicht enden wollenden Kongo-Bürgerkriegs. Als im Februar beim Filmfestival in Cannes eine Dokumentation über die Band Premiere hatte, tobte der Saal bei diesem „fulminanten Gewitter aus archaischen Rhythmusmonstern und perlenden Melodien“, wie es die Moderatorin des TV Magazins „Westart“ so treffend formulierte. Man könnte es auch einfacher sagen: Was der Buena Vista Social Club für die kubanische Musik bewirkt und bedeutet hat, das sind Staff Benda Bilili für die afrikanische Musik heute. Einzig Tinariwen können ihnen das Wasser reichen – dieser Vergleich muss erlaubt sein.

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Freitag, 20. Auguts: Marit Larsen (NW)

Man darf gespannt sein, ob ihr Frühjahrs-/Sommer-/Langzeit Hit „If a song could get me you“ ein eineinhalbstündiges Konzert trägt. Tatsache ist jedenfalls, dass er gereicht hat, das Konzert der ansonsten bis dato völlig unbekannten Norwegerin auszuverkaufen. Und hätte sie zwei Shows anberaumt, wäre auch die zweite ausverkauft worden. Das sind halt die Phänomene der Popmusik.

Eintritt: 17 Euro / 19 Euro

Samstag, 21.  August: Jan Josef Liefers & Oblivion (D)

Video: Jan Josef Liefers & Oblivion - Soundtrack meiner Kindheit (mit Ausschnitten aus Kassel)

Jan Josef Liefers spielt mit seiner Band Oblivion Musik von den Puhdys, Karat und Silly  und  nimmt dabei sein Publikum mit auf eine Reise in seine ganz persönliche Vergangenheit. Das Programm heißt „Der Soundtrack meiner Kindheit“ und ist wohl eine der persönlichsten Konzertreihen, die es je gab. Denn es ist die Musik aus seiner Jugend in der DDR und er verbindet die Songs meisterhaft mit Geschichten aus seinem Leben. Es ist die sehr authentische Aufarbeitung eines Stücks deutscher Vergangenheit und die Erinnerung an ein Land, das es nicht mehr gibt. (Leider ausverkauft)  

Das Konzert ist ausverkauft / unbestuhlt
Eintritt: 24 Euro / 26 Euro

Sonntag, 22.  August: 17 Hippies (D)

Video: 17 HIPPIES - Frau von Ungefähr

Zum Abschluss der Saison 2010 gibt es noch einmal ein summa summarium der Musikstile, die den Sommer über präsentiert wurden. Die musikalische Stärke der 17 Hippies liegt zweifellos im Zusammenspiel der Musiker, die seit über einem Jahrzehnt die endlos vielen Facetten und musikalischen Möglichkeiten ihrer akustischen Instrumente ausloten. Damit sind sie trotz anachronistischer Bandgröße zu einer der interessantesten Bands geworden, die es in der Musiklandschaft gibt. Ob es um Einflüsse aus der Musik des Balkans geht, um amerikanischen Rock, britischen Pop oder Filmmusik - ihre Eigenkompositionen und raffinierten Arrangements sind immer mehr als die Summe aller erklärbaren Komponenten. Diese musikalische Sprache wird überall verstanden. 

Eintritt: 18 Euro / 20 Euro

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