Stern und Rauschebart: Weihnachtskonzert des Wilhelmsgymnasiums

Besang den Stern von Bethlehem: Der Unterstufenchor des Wilhelmsgymnasiums. Foto: Malmus

Kassel. Dieses Weihnachtskonzert war wirklich eines. Fast alle vorgestellten Stücke beim traditionellen Konzert des Wilhelmsgymnasiums am Mittwochabend hatten das Fest zum Thema.

Den Orgelchoral „Wachet auf“ (Dominik Platzki) von Bach zu Beginn hätte es nicht gebraucht, denn in der übervollen Aula herrschte erwartungsvolle Spannung.

Das Wilhelmsgymnasium hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung in Sachen Musik genommen. Es ist eine Schule mit Schwerpunkt Musik und hat engagierte Musiklehrer (Margit Birken, Michael Fink, Christopher Hilmes, Matthias Horber, Julia Huss und Maria Weber-Krüger), die viel erreicht haben. Schöne, gut gelungene Darbietungen stellen sich ganz von allein ein, wenn solche Pädagogen es schaffen, Schülerinnen und Schüler zu motivieren. Und dass dies in der Schule an der Kunoldstraße funktioniert, hörte man vom ersten bis zum letzten Ton des knapp zweistündigen Vorspiels.

Da gab es das Vororchester, das die Hirten und Santa Claus herbeirief. Da gab es zwei Bläserklassen der Stufen 5 und 6, die ebenfalls den bärtigen, rot gewandeten Mann musikalisch auf die Bühne holten. Ein „Weihnachtsblues“ warnte vor den Gefahren des Christfestes. Der fast siebzig Stimmen starke Unterstufenchor besang den Stern über dem Stall zu Bethlehem, ehe das Orchester sehr schön drei (leicht vereinfachte) Sätze aus Tschaikowskys „Nussknacker“-Ballett vortrug. Der „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ durfte ebenfalls nicht fehlen. Ein Extrachor sang sehr beachtlich „Dear Jessie“ von Madonna.

Der mit mehr als 50 Stimmen besetzte Schulchor erntete für ein hörenswertes Medley aus dem Film „Sister Act“ Begeisterungsstürme. Am Ende, noch vor dem von allen geschmetterten „O du fröhliche“, führte ein „Weihnachtschor“ mit Schülern, Lehrern und Eltern mit „Tochter Zion“ zurück auf die Weihnachtsspur.

Von Johannes Mundry

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