Stilvolle Nostalgie: Das Residance Orchester im Theaterstübchen

Charmanter Sänger und Conférencier: Rainer Nentwig. Foto: Fischer

Kassel Unvergessen ist die rauschende Ballnacht, die Theaterstübchen-Chef Markus Knierim vor einem halben Jahr steigen ließ. 300 Gäste tanzten und feierten im Hotel Reiss. Maßgeblich am Erfolg beteiligt: das Residance Orchester Cassel mit seiner stilvollen musikalischen Nostalgie.

Nun war das Orchester um Dirigent Kai-Michael Schirmer im Theaterstübchen, wo es alle zwei Monate Melodien aus den 1920er- bis 40er-Jahren erklingen lässt. Diesmal widmete es dem Komponisten Franz Grothe (1908-1982) einen Themenabend, servierte Schlager wie „Auf den Flügeln bunter Träume“ und andere Hits wie Brechts und Weills „Moritat von Mackie Messer“.

Da nur 30 Gäste erschienen waren, wurde anfangs sporadisch getanzt - dies freilich mit Noblesse und passender Abendgarderobe. So war es vor allem ein Konzert zum Zuhören. Kein Nachtteil: Gekonnt und mit dem richtigen Feeling spielten die Musiker die Arrangements vom schmissigen Foxtrott bis zum beschleunigten Paso doble.

Charmant wie eh und je der Conférencier und Sänger Rainer Nentwig. Flexibel die Gesangsbeiträge von Christiane Winning-Pawassar, meistens hell und süß, aber auch dunkel beim Tango. Ein Orchester mit großem Repertoire: Am 17. November präsentiert es im Theaterstübchen sein Programm „Illusion - es ist alles Komödie“. Am 13. Dezember sorgt es für die Musik beim Winterball „Swinging Christmas“, der im bewährten Ambiente des Hotels Reiss stattfinden wird.

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