Stimmen, die berühren: Die Formation Voice meets Voice im Theaterstübchen

Stimme trifft Stimme trifft Stimme: Beim vorweihnachtlichen Konzert im Theaterstübchen begeisterten (von links) Sabine Roppel, Christel Thomas und Annette Roas. Foto: Fischer

Kassel. Nicht nur international renommierte Künstler sorgen im Theaterstübchen für ausverkaufte Veranstaltungen. Beliebte Kasseler Formationen schaffen das auch.

Proppenvoll war der Knierim-Club am Donnerstag beim Weihnachtskonzert von Voice meets Voice. Das Gesangsduo Sabine Roppel und Christel Thomas erweiterte sich an diesem Abend mit einer weiteren Sängerin, Annette Roas, zum Trio.

Mit „Das Schöne“, einer Eigenkomposition von Gitarrist und Saxofonist Stefan Metz, ging es in den Abend. Der Song klingt poppig süß. Auch die meisten anderen Stücke an diesem Abend entspannen, lächeln. Romantisch wird es bei dem Folgestück: „A Book Of Love“ (The Monotones). Sabine Roppel singt es verträumt mädchenhaft. Später wird sie auch als Musical-, Klassik- und Jazzsängerin die Zuhörer begeistern.

Das Publikum hat die Musiker vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Sängerin Christel Thomas hält an diesem Abend ihre tolle Bluesröhre ein wenig zurück und zeigt sich umso mehr als gefühlvolle Seele. Dem im Oktober gestorbenen TV-Liebling, Sänger und Autor Manfred Krug widmet sie –„für Manne“ – ihre Version des Stücks „Die kleine Stadt will schlafen gehen“. Vor der Ballade „Time In A Bottle“, das der amerikanische Singer-Songwriter Jim Croce Anfang der 1970er-Jahre herausbrachte, bekennt sie lächelnd: „Das habe ich als Teenie rauf und runter gehört.“ Ihr berührender Gesang pendelt zumeist zwischen Chanson-, Pop- und Jazzanleihen.

Auch Gastsängerin Annette Roas macht sich gut – beim Satzgesang, aber auch als Interpretin von Ohrwurm-Balladen wie „You’ve Got A Friend“. Rolf Dressler (Piano), Christian Svenson (Schlagzeug), Rolf Denecke (Bass) und Stefan Metz (Gitarre/Saxofon) bringen die selbst geschriebenen, oft jazzig-flotten Arrangements mit Empathie.

Über einen ganz besonderen Höhepunkt freuen sich die Besucher gegen Ende des Konzerts: Sabine Roppel bittet ihre Tochter Pauline auf die Bühne. Die Elfjährige bezaubert mit dem Musical-Stück „My Favorite Things“ und marzipansüßer Ausstrahlung. Wer hat da nicht an das Christkind gedacht? Riesenapplaus, Zugaben.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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