Stimmung mit Phunkophonic im Theaterstübchen

Heizten ein: Carmine Biscosi (links) und Marjana Lind. Foto: Malmus

Kassel. Es gibt selten ein einzelnes Wort, mit dem man einen ganzen musikalischen Abend beschreiben kann. Für den Auftritt von Phunkophonic am Dienstag im Theaterstübchen ist nur ein Wort zutreffend. Das lautet: Wow.

Die elf Musiker sorgten in schwarzen Anzügen mit roten Krawatten vom ersten Augenblick an für Stimmung im überfüllten Theaterstübchen. Jazz, Soul, Funk und Latin standen auf dem Programm und wurden von den Musikern aus Kassel und Umgebung genüsslich zelebriert.

Die pure Freude an der Musik war sofort spürbar und übertrug sich auf das Publikum, das zu den Songs von Tower of Power, Chicago und Earth, Wind and Fire zu tanzen begann. Markus Knierim, Betreiber des Theaterstübchens, räumte Tische und Stühle kurzerhand vor die Tür, sodass seine Gäste mehr Platz zum Bewegen hatten.

Die Sänger, Marjana Lind (mit samtig-souliger Stimme) und Carmine Biscosi (mit südländischem Temperament), heizten den rund 90 Zuschauern ein. „Man kann diese Lieder nur mit sehr guten Musikern spielen“, hatte Bandleader Rainer Hartl zuvor im HNA-Gespräch gesagt. Die Rhythmik beim Funk sei linear. Töne, die eigentlich schräg und schrill klingen würden, müssten so ineinandergreifen, dass sie ein harmonisches Ganzes bilden.

Den Musikern gelang die Herausforderung: Berufsmusiker wie Rolf Rasch und Thorsten Drücker, die am Staatstheater arbeiten, wussten genau, was sie taten. Punktgenau saß jeder Ton, die Bläser überzeugten mit musikalischer Wucht und die Solisten mit Präzision. Wow.

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