Sundance Filmfestival von Robert Redford eröffnet

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Robert Redford ist der Gründer des Sundance Filmfestivals.

Park City/San Francisco - Mit dem Versprechen, zu den Wurzeln des unabhängigen Films zurückzukehren, hat Hollywoodstar Robert Redford am Donnerstag (Ortszeit) das Sundance Filmfestival eröffnet.

In dem Wintersportort Park City im US-Bundesstaat Utah betonte der 73-jährige Festival-Gründer vor Reportern, er wolle vor allem internationale Dokumentarfilme fördern. Von diesen Filmen könnte man die Wahrheit über Vorgänge in der Welt erfahren. “Kunst kann eine Rolle bei sozialen Veränderungen spielen“, fügte Redford hinzu.

Sundance ist das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme. Es wurde vor 26 Jahren von Redford ins Leben gerufen. Festival-Chef John Cooper verwies auf neue Trends bei dem zehntägigen Programm.

Das Sundance Filmfestival ist das größte Festival für außerhalb Hollywoods produzierte Filme.

Statt eines Hauptfilms standen zur Eröffnung drei Produktionen auf dem Programm: Der Spielfilm “Howl“ mit James Franco in der Rolle des legendären Beatniks-Dichters Allen Ginsberg, die Dokumentation “Restrepo“ über US-Soldaten in Afghanistan, und eine Kurzfilmserie, an der unter anderem Spike Jonze mitwirkte. Erstmals gibt es auch die Reihe “Next“ mit acht Filmen, die mit einem Budget von weniger als einer halben Million Dollar gedreht wurden.

Die 67. Verleihung der Golden Globes

Golden Globes
Regisseur Michael Haneke gewinnt den Golden Globe in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" für die deutsche Produktion “Das weiße Band“. © dpa
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Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz holte mit seiner Nebenrolle als sadistisch-charmanter SS-Mann in “Inglorious Bastards“ eine Trophäe. © dpa
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Das Fantasy-Epos "Avatar" war einer der großen Gewinner des Abends und wurde für das beste Drama ausgezeichnet. (Hier Schauspieler Sam Worthington, Regisseur James Cameron, die Schauspielerin Zoe Saldana,d er Produzent Jon Landau und Schauspielerin Sigourney Weaver (l-r). © dpa
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James Cameron wurde zudem für seine Arbeit in "Avatar" zum besten Regisseur gekürt.  © dpa
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Komödien-Star Sandra Bullock wurde für die ernste Hauptrolle in dem Sportdrama “The Blind Side“ zur besten Drama-Darstellerin gekürt. © dpa
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Meryl Streep in der Rolle von Starköchin Julia Child in der Komödie “Julie & Julia“ konnte sich über Globe-Trophäe Nummer sieben freuen. © dpa
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Robert Downey Jr. wurde als “Sherlock Holmes“ zum besten Komödiendarsteller gekürt. © dpa
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Die Crew von "The Hangover" räumte in der Kategorie Musical/Comedy ab: Schauspieler Ed Helms, Justin Bartha, Heather Graham, Ex-Boxer Mike Tyson und Bradley Cooper. © dpa
Jeff Bridges, hier mit Kate Winslet, stach mit seinem Auftritt als saufender Country-Musiker in “Crazy Heart“ Hauptdarsteller-Kandidaten wie George Clooney, Tobey Maguire und Morgan Freeman aus. © dpa
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Schauspielerin Mo'Nique (l), wurde als beste Nebendarstellerin im Film "Precious" ausgezeichnet. Hier posiert sie zusammen mit Nicole Kidman. © dpa
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Regisseur Pete Docter freut sich über seine Trophäe: Der mitreißende 3D-Trickfilm “Oben“, gewann die goldene Weltkugel für den besten Animationsstreifen. © dpa
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Mit "Oben" holte außerdem der Komponist Michael Giacchino einen Golden Globe für den besten Soundtrack. © dpa
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Die Drama-Satire “Up in the Air“ mit George Clooney als vielfliegender Geschäftsmann war mit sechs Nominierungen als Favorit in das Preisrennen gegangen. Regisseur Jason Reitman (l., neben Sheldon Turner) gewann am Ende einen Globus für das beste Drehbuch. © dpa
Drew Barrymore
Drew Barrymore freute sich über ihre Auszeichnung als beste Schauspielerin in der Miniserie/Film "Grey Gardens" © dpa
Chloe Sevigny küsste ihren Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle in der Miniserie/Film “Big Love“. © dpa
Julianna Margulies freute sich über die Auszeichnungs als beste Schauspielerin in der Fernsehserie 'The Good Wife'. © dpa
Bester Song wurde “The Weary Kind“ (Film: "Crazy Heart")aus der Feder von Ryan Bingham und T Bone Burnett. © dpa
Schauspieler Michael C. Hall, wurde als bester Fernseh-Darsteller in der Serie “Dexter“ geehrt. © dpa
Die Sängerinnen Cher und Christina Aguilera traten als Laudatoren bei der Verleihung auf. © dpa
Jennifer Aniston kam im hochgeschlitzen Kleid... © dpa
... und posierte mit dem schottischen Schauspieler Gerard Butler. © dpa
Auch Halle Berry lies tief blicken. © 
Deutschlands Topmodel Heidi Klum zusammen mit Sänger Seal. © 
Die Sängerin der Band Black Eyed Peas, Fergie kam mit ihrem Ehemann Josh Duhamel. © dpa
Mariah Carey und ihr Ehemann Nick Cannon. © dpa
Kate Hudson trat als Laudatorin auf die Bühne. © dpa
Tom Hanks kam mit seiner Ehefrau Rita Wilson. © dpa
George Clooney kam zusammen mit seiner Freundin Elisabetta Canalis. Clooney war als bester Hauptdarsteller nominiert, ging aber leer aus. © dpa
Schauspielerin Julia Roberts winkt Fans und Fotografen. © dpa
Sängerin Leona Lewis kam im violetten Abendkleid. © dpa

Als erster Film fand am Donnerstag der Dokumentarstreifen “Waiting for Superman“ von Davis Guggenheim über das marode Bildungssystem in den USA einen Verleih. Guggenheim hatte 2006 die inzwischen Oscar-gekrönte Klimawandel-Dokumentation “Eine unbequeme Wahrheit“ in Sundance vorgestellt.

Auch Deutschland ist mit mehreren Produktionen vertreten. Die Münchner Filmstudentin Fatima Geza Abdollahyan tritt im internationalen Doku-Wettbewerb mit dem Film “Kick in Iran“ an. Als deutsch-israelische Koproduktion geht die Dokumentation “Geheimsache Ghettofilm“ ins Rennen. Die deutsch-peruanische Koproduktion “Contracorriente“ schaffte es in den internationalen Spielfilm-Wettbewerb.

Zahlreiche Hollywoodstars wurden in Park City erwartet. Schauspieler Philip Seymour Hoffman präsentiert sein Regiedebüt “Jack goes Boating“, “Twilight“-Star Kristen Stewart und Katie Holmes sind gleich mit zwei Filmen vertreten.

dpa

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