Die Uni-Bigband holte bei den Bergparkkonzerten ein Stück Kansas City in die Konzertmuschel

Swingende Reise mit jungen Talenten

KASSEL. „Heute spielen wir ja gegen den Hessentag, aber trotzdem sind so viele da“, freute sich Detlef Landeck beim jüngsten Bergparkkonzert. Der bekannte Posaunist leitete dort die Uni-Bigband, mit amtlichem Namen: die Bigband des Instituts für Musik der Universität Kassel.

Amtlich im positiven Sinn war es, wie die Uni-Jazzer ein Stück Kansas City in den Bergpark holten. Gekonnt swingten sie sich durch die gute Mittagsstunde, unter anderem mit Stücken aus der „Kansas City Suite“, die der Saxofonist Benny Carter für die Count Basie Band geschrieben hat.

Gefragt ist das Musizieren in der Bigband bei den Studierenden. Damit alle zum Zug kamen, herrschte in der Konzertmuschel ein reger Wechsel an den Notenpulten. Auch sonst war viel los. Alle Sitzplätze vor der Konzertmuschel waren belegt, sodass es sich die übrigen Zuhörer auf der Wiese und sogar auf dem Baum bequem machten.

300 Gäste folgten der swingenden Reise – und applaudierten manch starkem solistischem Talentbeweis. Dazu gehörten etwa die gestopften Trompetentöne des Jungstudenten Tobias Dolle. Witzig wie immer: die Ansagen von Detlef Landeck. Der begrüßte einmal mit den Worten „Albrecht, möchtest du auch mitspielen?“ einen ehemaligen Mitstreiter aus legendären Unizeiten. Früher hatte die Formation noch GHK-Bigband geheißen, aber sie war schon damals eine wichtige Talentschmiede.

Beim Hessentag ist die Bigband innerhalb des Kulturprogramms der Uni (22. Juni, Opernplatz) wieder zu hören.

Von Georg Pepl

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