Take That-Star Howard Donald im HNA-Interview

Howard Donald: Neues Take That-Album in 2014 - Tournee in 2015

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Howard Donald hinter der Bühne im Auestadion beim HNA-Interview

Kassel. Zur Zeit ist Howard Donald in den Medien hauptsächlich als Juror der Casting-Show Got To Dance (ProSieben/Sat1)präsent. Als Discjockey ist er diesen Sommer in den angesagten Diskotheken auf Ibiza der Stargast. Doch die Welt kennt ihn als Sänger und "den Tänzer" von Take That.

80 Millionen Alben hat er mit der berühmtesten aller Boygroups verkauft und nächstes Jahr kommen wieder ein paar Millionen dazu. Denn dann erscheint das nächste Album, wie uns Howard Donald im HNA-Interview verriet.

Howard Donald beim HNA-Interview

Howard Donald beim HNA-Interview

Wir haben Sie kürzlich im Fernsehen als Juror bei Got To Dance weinen gesehen...

Howard Donald: ...weil mich der Tanz dieses Jungen, der darin seine Gefühle für seinen gehandicapten Vater zum Ausdruck brachte, total gerührt hat. Ich bin nun mal ein sehr emotionaler Mensch.

Aber Auftritte von Kindern und Jugendlichen berühren Sie besonders?

Donald: Ich habe selbst zwei Töchter, die eine ist 14, die andere 8 Jahre alt. Wenn man eigene Kinder hat, verändert das die Sichtweise auf das Leben.

Warum sind Sie Juror in der deutschen Staffel von Got To Dance geworden und nicht in England?

Donald: Die Engländer hatten zuerst angefragt, aber das passte rein zeitlich nicht mit meinen anderen Verpflichtungen zusammen. Ich bin sehr gerne Mitglied der deutschen Jury. Die Qualität des Gebotenen ist unglaublich hoch.

Stimmt es, dass Sie eine Wohnung in Münster haben, wo sie sogar einen großen Teil des Jahres verbringen?

Donald: Ja, ich bin mindestens alle 14 Tage für ein paar Tage in Münster, wo ich meine Tochter Lola besuche.  Morgen früh fahre ich wieder dorthin. (Anm. der Red.: Er kommt ins Schwärmen:) Lola wächst bei ihrer Mutter Marie-Christine auf. Sie ist ein wunderbares Mädchen, eine großartige Schülerin. 

Geht Lola auf eine private Schule?

Nein. Das Bildungsangebot öffentlicher deutscher Schulen liegt deutlich über dem in England. In England würde ich sie auf eine Privatschule schicken.

Wie gehen sie und ihre Mitschüler damit um, dass der Vater ein Weltstar ist?

Donald: Das ist nach so vielen Jahren nichts besonderes mehr. Ich kann mich ganz normal in Münster bewegen.

Deutsche Autos sind Weltklasse

Sie schwärmen sehr von Deutschland...

Donald: Ja. Das Land hat eine hohe Qualität. Nicht nur, was das Schulsystem betrifft. Deutsche Autos sind Weltklasse.

Fahren Sie eines?

Donald: Mehrere.Mercedes, Porsche, Audi. 

Mit was für einem Auto fahren Sie morgen nach Münster?

Donald: Audi Q 7

Sie legen in diesem Sommer zwischenLondon undIbiza in großen Diskotheken auflegen. Warum gibt es noch kein Album von Ihnen mit DJ-Mixen?

Donald: Weil ich keine Zeit dafür habe. Ich weiß, ich sollte mehr eigene Tracks produzieren. Aber, wie gesagt, ich habe eine Tochter in Münster und eine zweite in London. Außerdem noch eine Freundin in London. Ich mag Schwimmen, verwende viel Zeit für Yoga.

Wie bezeichnen Sie die Musik, die Sie auflegen?

Donald: Eine spezielle Variante des Electro-House mit der Betonung auf Electro.

Howard Donald live beim Hessentag

Nun muss man Sie trotz der vielen Eigenaktivitäten  auch nach Take That fragen. Was macht die Band? Ist sie noch zusammen? Ist man zerstritten? Ist man in Kontakt?

Donald: Die Band macht in diesem Jahr eine Pause. Wir treffen uns deshalb nicht so häufig, aber wir sind untereinander in Kontakt. Gary (Barlow) ist ja Juror bei X-Factor, Mark (Owen) ist zur Zeit in Berlin und arbeitet an eigenen Sachen. Aktueller Stand ist, dass wir im Frühjahr/Frühsommer2014 ein neues Album aufnehmen werden.  2015 folgt dann die Tournee.

Studieren Sie als "der Tänzer" die Choreografien mit den anderen ein? 

Donald: Einüben, ja, zusammen mit Jason (Orange). Aber sie stammen nicht alle von mir.

Ist es denn leicht, dem großen Robbie Williams, der ja eher ein "Tanzbär" ist, die richtigen Moves beizubringen?

Donald (lacht): Bei der letzten Tournee wollte er sie tatsächlich lernen. Er war ganz begierig, alles richtig zu machen.

Darf ich Ihnen zum Abschluss trotzdem sagen, dass mir die vorige "Circus-Tournee" von der Inszenierung und den Emotionen her besser gefallen hat, als die letzte mit Robbie.

Donald: Danke für das Kompliment. Mir auch.

Wir danken für das Gespräch.

Zur Person:

Howard (Paul) Donald wurde am 28. April 1968 in Droylsden, einem Vorort von Manchester geboren. Im Interview bezeichnete er sich als keinen besonders guten Schüler. 

Mit 13 Jahren gründete er mit Freunden eine Breakdance-Crew und trat fortan bei Disko-Veranstaltungen als Tänzer und Animateur auf. Im Alter von 22 Jahren wurde er von dem Agenten und Musik-Manager Nigel Martin Smith zusammen mit Gary Barlow, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams für die Boygroup Take That gecastet. Die Band hatte über sieben Jahre große Erfolge, löste sich aber 1996 auf. Neun Jahre später kam die Gruppe wieder zusammen, aber ohne Robbie Williams. Seither feiern Take That noch größere Erfolge.

Neben der Arbeit mit Take That, für die er auch Choreographien entwickelt und einübt, hat sich Donald in den letzten Jahren im Genre House-Music einen guten Ruf als Discjockey erarbeitet. 

(wd)



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