Tanz im Konfetti-Regen: Kraftklub und Beatsteaks beim Open Flair

Gelungener Abschluss des Open-Flair-Freitags: Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß auf der Hauptbühne.

Eschwege. Tropische Temperaturen, jede Menge Staub und Konfetti-Regen: Die Besucher beim Open-Flair-Festival in Eschwege schwitzten, und das größtenteils schon, bevor sie zu tanzen begonnen hatten. Wir geben einen Überblick über die Höhepunkte.

Kraftklub

Wie es sich anfühlt in der Masse vor der Hauptbühne auf dem Werdchen, das wollte auch die Band Kraftklub spüren. Mit einer mobilen Bühne fuhren die Headliner am Samstagabend nach einer guten Stunde durch das Publikum und feierten mit den Festivalbesuchern. „Wir waren vorhin schon auf dem Campingplatz und im Kleinkunstzelt“, erzählte Felix Brummer. „Dieses Eschwege beeindruckt uns immer wieder.“

Interaktion mit dem Publikum kam auch beim Wett-Crowdsurfen nicht zu kurz. Die Band ließ sich auf den Händen der Masse zurück zur Bühne tragen.

Neben den Klassikern wie „Songs für Liam“ oder „Ich will nicht nach Berlin“ spielten die Chemnitzer auch neuere Lieder wie „Für immer“ oder „Schüsse in die Luft“. Bei „Scheißindiedisko“ wurden die Fans dazu aufgefordert, ihre vielfach nassgescwhitzten T-Shirts auszuziehen und über dem Kopf kreisen zu lassen. Ein unvergessenes Bild, so bunt und energiegeladen wie der Auftritt.

Katzenjammer

Mit verschiedensten Instrumenten wie beispielsweise Trompete und Akkordeon war der Auftritt der Folk-Rock-Band Katzenjammer gespickt. Bei den Singles wie „I will dance“ und „Rock Paper Scissors“ wurde in den vorderen Reihen getanzt. Um allerdings das ganze Werdchen in Stimmung zu versetzen, fehlte den Norwegern ein bisschen die Kraft.

Beatsteaks

Mit Knallern wie „Hello Joe“ und „Hand in Hand“ brachten die Beatsteaks die Masse von der ersten Minute an zum Kochen. „An diesem heißen Tag soll es das Konzert des Sommers werden“, rief Sänger Arnim Teutoburg-Weiß. Die Berliner spielten zum Abschluss des Open-Flair-Freitags eine bunte Zusammenstellung aus ihren Alben. Vom ruhigen „Hey Du“ über „Boombox“ bis hin zu „Let me in“.

Die Hitze hatte sich allerdings bei den Festivalbesuchern doch etwas bemerkbar gemacht. Teutoburg-Weiß rief seinem Publikum zu: „Wir waren schon mal hier. Ich weiß, da geht noch mehr!“ In der Zugabe spielten die Alternative-Rocker dann noch einen Coversong: „Sabotage“ von den Beastie Boys. Man wolle sich kurz verneigen. Dass die Berliner das gar nicht nötig haben, haben sie einmal mehr gezeigt.

K.I.Z

Ein durchdringender Bass kündigte den Auftritt der HipHop-Formation K.I.Z an. Die Rapper spielten bei ihrem dritten Open-Flair-Besuch sowohl alte als auch neue Songs. Ein Highlight des Auftritts war der Hechtsprung von Sänger Nico (bürgerlich: Nico Seyfrid) in die Massen. Die Hiphopper betonten, dass das Open Flair vielfach im Zeichen der Gitarren steht und sie da aus dem Rahmen fallen. Dem Publikum scheint das nichts ausgemacht zu haben, das Händemeer rappte durchgängig im Takt.

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