Krimi-Vorschau

Tatort aus Berlin: Eiskalte Jurastudenten wollen den perfekten Mord begehen

Gibt es das perfekte Verbrechen? Die Berliner Tatort-Kommissare ermitteln im Umfeld einer Gruppe Jura-Studenten.

  • Tatort aus Berlin am Sonntag (15.03.2020) um 20.15 Uhr in der ARD
  • Ein geheimer Studentenverband plant einen perfekten Mord
  • Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) ermitteln

"Ich kann, weil ich will, weil ich muss" ist die Losung eines geheim Studentenbundes. Im neuen Berliner "Tatort" müssen die Kommissare Rubin und Karow im Umfeld einer Privatuniversität ermitteln. Wollten sie das perfekte Verbrechen begehen?

Tatort aus Berlin: Studentin wird mitten auf dem Gendarmenmarkt erschossen

Die Studentin Mina Jiang (Yun Huang) wird mitten in Berlin auf dem belebten Gendarmenmarkt mit einem Kopfschuss niedergestreckt. Kurze Zeit später stirbt sie. Die Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) nehmen die Ermittlungen auf, die sie im RBB-„Tatort: Das perfekte Verbrechen“ (Regie: Brigitte Maria Bertele) in einen auserwählten Zirkel von Jura-Studenten führen. Das Drehbuch schrieb Michael Comtesse.

Tatort aus Berlin: Die Verdächtigen

In das Visier der Ermittler gerät eine Gruppe in der „Berlin School of Law“, einer privaten juristischen Universität, die 25.000 Euro pro Semester kostet. Vier Studenten gehören einem verschwiegenen Akademikerbund an, der seinen Mitgliedern eine große Karriere verspricht. Auch Neuzugang, Primaner genannt, Benjamin Renz (Anton von Lucke), wird verdächtigt, muss er doch die Aufnahmeprüfungen bestehen. Eine Prüfung hat es in sich: Der junge Mann soll theoretisch, das „perfekte Verbrechen“ ausarbeiten. Doch setzt er es mit dem Mord an Jiang auch in die Tat um?

Renz stammt nicht wie seine Kameraden aus reichem, Elternhaus, sondern ist „Arbeiterkind“. Sein Vater ist Altenpfleger, die Mutter Kassiererin. Sie fürchten die steigenden Berliner Mieten.

Tatort aus Berlin: Der Geheimbund

Der Bund „Colloquium Conatus“ ist eine Studentenverbindung. Pro Jahr wird ein neues Mitglied aufgenommen, er ist „nur für Männer“, so Renz zu seiner Freundin Luise Kossen (Paula Kroh), die gegen seine Mitgliedschaft ist. Zahlreiche Richter, Anwälte und sogar Abgeordnete des Bundestags waren als Studenten Teil des Colloquiums. Auch der Gründer der privaten Universität, Prof. Dr. Richard Liere (Peter Kurth), Vater eines der Colloqiums-Mitglieder, gehört zu den „Alten Herren“. Er ist ein früherer Bekannter von Kommissar Karow, der ihm mal einen Job angeboten hatte.

Tatort aus Berlin: Die Ermittler

Rubin und Karow finden in den Juristen gewiefte Gegner. Denn diese wissen genau, was die Polizisten dürfen und was nicht. Die beiden „Tatort“-Kommissare müssen zeigen, wie trickreich sie vorgehen, um das Verbrechen aufzuklären. Auch technisches Wissen ist gefragt: Manipulierte Videos und Tonaufnahmen sowie Bewegungsprofile, die via Smartphone-Ortung erstellt werden, zeigen auf, was die digitalisierte Welt für die Polizeiarbeit bedeutet.

Der Sendetermin für den Tatort aus Göttingen steht fest: „Krieg im Kopf“ wird am Sonntag, 29. März, um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt. Im zweiten Göttingen-Fall geht es um geheime Hirnforschung.

Rubriklistenbild: © rbb/die film gmbh/Volker Roloff

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